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Das Anthologium Iatrosophicum des Codex Panormitanus XIII C 3

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Rezeptsammlungen sind bedeutende Vertreter der byzantinischen medizinischen Gebrauchsliteratur und erfreuten sich seit der mittelbyzantinischen Zeit großer Verbreitung, besonders in der spät- und postbyzantinischen Epoche. Diese therapeutischen und pharmakologischen Fachtexte bieten Anweisungen zur Arzneibereitung und sind für alltägliche Probleme, häufig auch für Selbstbehandlungen, konzipiert. Die Textzeugen der byzantinischen Rezeptliteratur weisen vielfältige spezifische Merkmale auf, die eine präzise Bestimmung und Zuordnung erfordern. Besonders interessant ist das Anthologium Iatrosophicum des Cod. XIII C 3 der Regionalbibliothek von Palermo, das sowohl Einflüsse traditioneller Rezeptbücher (Iatrosophia) als auch Elemente aus einem professionellen Krankenhausumfeld, den Xenonika, aufweist. Die Untersuchung zielt auf eine umfassende wissenschaftliche Erschließung des Anthologium Iatrosophicum in einer kritischen Edition. Diese umfasst eine kultur- und medizinhistorische Einleitung, eine philologisch-linguistische Einordnung des griechischen Textes, eine deutsche Übersetzung sowie umfassende Indizes. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur wissenschaftlichen Interpretation und Definition der byzantinischen Rezeptliteratur geleistet.

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Das Anthologium Iatrosophicum des Codex Panormitanus XIII C 3, Danilo Valentino

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Anthologium Iatrosophicum des Codex Panormitanus XIII C 3
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
555
ISBN13
9783110793970
Seria
Opis
Rezeptsammlungen sind bedeutende Vertreter der byzantinischen medizinischen Gebrauchsliteratur und erfreuten sich seit der mittelbyzantinischen Zeit großer Verbreitung, besonders in der spät- und postbyzantinischen Epoche. Diese therapeutischen und pharmakologischen Fachtexte bieten Anweisungen zur Arzneibereitung und sind für alltägliche Probleme, häufig auch für Selbstbehandlungen, konzipiert. Die Textzeugen der byzantinischen Rezeptliteratur weisen vielfältige spezifische Merkmale auf, die eine präzise Bestimmung und Zuordnung erfordern. Besonders interessant ist das Anthologium Iatrosophicum des Cod. XIII C 3 der Regionalbibliothek von Palermo, das sowohl Einflüsse traditioneller Rezeptbücher (Iatrosophia) als auch Elemente aus einem professionellen Krankenhausumfeld, den Xenonika, aufweist. Die Untersuchung zielt auf eine umfassende wissenschaftliche Erschließung des Anthologium Iatrosophicum in einer kritischen Edition. Diese umfasst eine kultur- und medizinhistorische Einleitung, eine philologisch-linguistische Einordnung des griechischen Textes, eine deutsche Übersetzung sowie umfassende Indizes. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur wissenschaftlichen Interpretation und Definition der byzantinischen Rezeptliteratur geleistet.