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Zivilrechtliche Haftung bei Leerverkaufsattacken

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Leerverkaufsattacken bewegen sich im Spannungsfeld von Ökonomie, Recht und Digitalisierung. Diese interdisziplinäre Betrachtung bewertet Leerverkaufsattacken aus dem Blickwinkel unionsrechtlicher Sanktionen und ordnet sie in zivilrechtliche Haftungsfragen in Deutschland ein. Das Bestreben von Investoren, aktiv Einfluss auf die Kapitalmärkte zu nehmen, ist bekannt und nachvollziehbar. Durch den Paradigmenwechsel in der Mediennutzung sind jedoch neue Einflussmöglichkeiten entstanden. Internet und soziale Medien dezentralisieren Informationen und verstärken Reichweiten- und Skaleneffekte, die für Leerverkaufsattacken entscheidend sind. Historisch dienten Leerverkäufe der Absicherung gegen Kursrückgänge, während Leerverkaufsattacken schnelle, spektakuläre Gewinne generieren, die oft mit erheblichen Verlusten für Aktionäre einhergehen und somit mediale Aufmerksamkeit erregen. Diese Angriffe sind komplexer als sie erscheinen. Das Buch zielt darauf ab, Leerverkaufsattacken interdisziplinär zu analysieren und zivilrechtliche Haftungsfragen zu klären. Es umfasst Themen wie die zivilrechtliche Einordnung von Leerverkäufen, den ordnungsrechtlichen Rahmen, Problemstellungen, die Einordnung nach der Marktmissbrauchsverordnung und die Voraussetzungen für zivilrechtliche Ansprüche im Kontext von Marktmanipulationen.

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Zivilrechtliche Haftung bei Leerverkaufsattacken, Bastian Siegert

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Zivilrechtliche Haftung bei Leerverkaufsattacken
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
366
ISBN13
9783631910894
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Leerverkaufsattacken bewegen sich im Spannungsfeld von Ökonomie, Recht und Digitalisierung. Diese interdisziplinäre Betrachtung bewertet Leerverkaufsattacken aus dem Blickwinkel unionsrechtlicher Sanktionen und ordnet sie in zivilrechtliche Haftungsfragen in Deutschland ein. Das Bestreben von Investoren, aktiv Einfluss auf die Kapitalmärkte zu nehmen, ist bekannt und nachvollziehbar. Durch den Paradigmenwechsel in der Mediennutzung sind jedoch neue Einflussmöglichkeiten entstanden. Internet und soziale Medien dezentralisieren Informationen und verstärken Reichweiten- und Skaleneffekte, die für Leerverkaufsattacken entscheidend sind. Historisch dienten Leerverkäufe der Absicherung gegen Kursrückgänge, während Leerverkaufsattacken schnelle, spektakuläre Gewinne generieren, die oft mit erheblichen Verlusten für Aktionäre einhergehen und somit mediale Aufmerksamkeit erregen. Diese Angriffe sind komplexer als sie erscheinen. Das Buch zielt darauf ab, Leerverkaufsattacken interdisziplinär zu analysieren und zivilrechtliche Haftungsfragen zu klären. Es umfasst Themen wie die zivilrechtliche Einordnung von Leerverkäufen, den ordnungsrechtlichen Rahmen, Problemstellungen, die Einordnung nach der Marktmissbrauchsverordnung und die Voraussetzungen für zivilrechtliche Ansprüche im Kontext von Marktmanipulationen.