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Berthold von Reichenau und Bernold von Konstanz. Süddeutsche Gregorianer im Kampf gegen Simonie und ihr Verständnis von auctoritas

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Die Schilderung Bertholds von Reichenau über das Papstschisma 1061 zwischen Papst Alexander und Honorius ist Teil der Bodenseechronistik und verdeutlicht den Einfluss der päpstlichen Reformbewegung auf das Salierreich sowie eine klare Ablehnung simonistischer Praktiken. Der Vorwurf der Simonie, der den Erwerb geistlicher Ämter und Sakramente gegen Geld bezeichnet, wurde während des Investiturstreits zu einem zentralen Thema im politischen Konflikt zwischen Gregorianern und königstreuen Anhängern. Berthold von Reichenau und Bernold von Konstanz, beide süddeutsche Chronisten und Reformanhänger, werden als Gregorianer bezeichnet. Die Arbeit untersucht, was einen Gregorianer ausmacht, warum sie Simonie ablehnen und welches Verständnis von auctoritas daraus abzuleiten ist. Ziel ist es, anhand von Bertholds Quelle zu zeigen, warum Simonie während des Investiturstreits so umstritten war. Bernolds Stellung zu Simonie wird analysiert, um aufzuzeigen, dass Simonie mit dem Konzept von auctoritas verknüpft ist, einem der zentralen Streitpunkte des Konflikts. Die Untersuchung stützt sich auf die These, dass das Verständnis von auctoritas entscheidend für die Charakterisierung eines Gregorianers ist, und wird in die Betrachtung des Kirchenrechts im 11. und 12. Jahrhundert eingebettet. Die Argumentation Bernolds und sein Beitrag zur Entwicklung des kanonischen Rechts werden dabei näher beleuchtet.

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Berthold von Reichenau und Bernold von Konstanz. Süddeutsche Gregorianer im Kampf gegen Simonie und ihr Verständnis von auctoritas, Janina Madlener

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Rok wydania
2018
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(miękka)
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Tytuł
Berthold von Reichenau und Bernold von Konstanz. Süddeutsche Gregorianer im Kampf gegen Simonie und ihr Verständnis von auctoritas
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
24
ISBN13
9783668658233
Seria
Opis
Die Schilderung Bertholds von Reichenau über das Papstschisma 1061 zwischen Papst Alexander und Honorius ist Teil der Bodenseechronistik und verdeutlicht den Einfluss der päpstlichen Reformbewegung auf das Salierreich sowie eine klare Ablehnung simonistischer Praktiken. Der Vorwurf der Simonie, der den Erwerb geistlicher Ämter und Sakramente gegen Geld bezeichnet, wurde während des Investiturstreits zu einem zentralen Thema im politischen Konflikt zwischen Gregorianern und königstreuen Anhängern. Berthold von Reichenau und Bernold von Konstanz, beide süddeutsche Chronisten und Reformanhänger, werden als Gregorianer bezeichnet. Die Arbeit untersucht, was einen Gregorianer ausmacht, warum sie Simonie ablehnen und welches Verständnis von auctoritas daraus abzuleiten ist. Ziel ist es, anhand von Bertholds Quelle zu zeigen, warum Simonie während des Investiturstreits so umstritten war. Bernolds Stellung zu Simonie wird analysiert, um aufzuzeigen, dass Simonie mit dem Konzept von auctoritas verknüpft ist, einem der zentralen Streitpunkte des Konflikts. Die Untersuchung stützt sich auf die These, dass das Verständnis von auctoritas entscheidend für die Charakterisierung eines Gregorianers ist, und wird in die Betrachtung des Kirchenrechts im 11. und 12. Jahrhundert eingebettet. Die Argumentation Bernolds und sein Beitrag zur Entwicklung des kanonischen Rechts werden dabei näher beleuchtet.