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Aporetische Moderne

Monistische Anthropologie und poetische Skepsis 1890-1910

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Monistische Anthropologien waren um 1900 sehr populär. Entgegen der platonisch-christlichen Tradition definierten viele Intellektuelle den Menschen nicht mehr als Dualität von Körper und Geist, sondern als einen transzendenzlosen 'Leib ganz und gar'. Diese Studie beleuchtet die antidualistischen Gemeinsamkeiten in Philosophie, Psychologie und Medizin dieser Zeit und thematisiert die Probleme, in die Intellektuelle mit ihrer Entscheidung für die Immanenz verwickelt wurden. Zudem wird aufgezeigt, dass in der Literatur um 1900 eine besondere Sensibilität für die Probleme des Monismus entstand. Durch differenzierte Einzeluntersuchungen zu Texten von Hugo von Hofmannsthal, Robert Musil und Thomas Mann wird das literarische Paradigma einer aporetischen Moderne hervorgehoben, das sich durch eine dezidiert poetische Skepsis von einer leibemphatischen Moderne unterscheidet.

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Aporetische Moderne, Jens Ole Schneider

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Aporetische Moderne
Podtytuł
Monistische Anthropologie und poetische Skepsis 1890-1910
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
598
ISBN13
9783465011491
Seria
Opis
Monistische Anthropologien waren um 1900 sehr populär. Entgegen der platonisch-christlichen Tradition definierten viele Intellektuelle den Menschen nicht mehr als Dualität von Körper und Geist, sondern als einen transzendenzlosen 'Leib ganz und gar'. Diese Studie beleuchtet die antidualistischen Gemeinsamkeiten in Philosophie, Psychologie und Medizin dieser Zeit und thematisiert die Probleme, in die Intellektuelle mit ihrer Entscheidung für die Immanenz verwickelt wurden. Zudem wird aufgezeigt, dass in der Literatur um 1900 eine besondere Sensibilität für die Probleme des Monismus entstand. Durch differenzierte Einzeluntersuchungen zu Texten von Hugo von Hofmannsthal, Robert Musil und Thomas Mann wird das literarische Paradigma einer aporetischen Moderne hervorgehoben, das sich durch eine dezidiert poetische Skepsis von einer leibemphatischen Moderne unterscheidet.