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Fremde Heimat, fremde Ferne

Italienische Arbeitsmigration in Turin und München 1950-1975

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Eine europäische Geschichte der italienischen Arbeitsmigration in der Zeit des Booms.In den 1950er bis 1970er Jahren suchten Millionen von Migranten aus dem Mezzogiorno, dem Süden Italiens, Arbeit in den Boomstädten Norditaliens und der Bundesrepublik. Während die Arbeitsmigranten innerhalb Italiens wegen der schwachen Nationalisierung markante soziale und kulturelle Grenzen überquerten, erleichterten der deutsch-italienische Anwerbevertrag von 1955 und die Einführung der Freizügigkeit ab 1961 den Grenzübertritt innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Waren den Migranten die Industriestädte Turin und München im fernen Norden Europas daher gleich fremd? Und waren sie dort auf ähnliche Art »andere«?Olga Sparschuh zeichnet mit Blick auf die Lebensbereiche Arbeit, Unterkunft und Freizeit ein 24 Stunden-Panorama der Migrationserfahrung in beiden Städten. Auf breiter Quellen- und Materialgrundlage aus italienischen und deutschen Archiven zeigt die Autorin dieses verflochtenen Vergleichs, dass die Lebensrealität der »meridionali« in den europäischen Industriestädten nahezu identisch war, obwohl sie im einen Fall In- und im anderen Fall Ausländer waren, und erzählt beide Wanderungen als eine europäische Arbeitsmigration.

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Fremde Heimat, fremde Ferne, Olga Sparschuh

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Fremde Heimat, fremde Ferne
Podtytuł
Italienische Arbeitsmigration in Turin und München 1950-1975
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
718
ISBN13
9783835350120
Seria
Tagi
Opis
Eine europäische Geschichte der italienischen Arbeitsmigration in der Zeit des Booms.In den 1950er bis 1970er Jahren suchten Millionen von Migranten aus dem Mezzogiorno, dem Süden Italiens, Arbeit in den Boomstädten Norditaliens und der Bundesrepublik. Während die Arbeitsmigranten innerhalb Italiens wegen der schwachen Nationalisierung markante soziale und kulturelle Grenzen überquerten, erleichterten der deutsch-italienische Anwerbevertrag von 1955 und die Einführung der Freizügigkeit ab 1961 den Grenzübertritt innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Waren den Migranten die Industriestädte Turin und München im fernen Norden Europas daher gleich fremd? Und waren sie dort auf ähnliche Art »andere«?Olga Sparschuh zeichnet mit Blick auf die Lebensbereiche Arbeit, Unterkunft und Freizeit ein 24 Stunden-Panorama der Migrationserfahrung in beiden Städten. Auf breiter Quellen- und Materialgrundlage aus italienischen und deutschen Archiven zeigt die Autorin dieses verflochtenen Vergleichs, dass die Lebensrealität der »meridionali« in den europäischen Industriestädten nahezu identisch war, obwohl sie im einen Fall In- und im anderen Fall Ausländer waren, und erzählt beide Wanderungen als eine europäische Arbeitsmigration.