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Religiosität und Wahn. Die Konstitution des Geisteskranken im Vergleich zum Religiösen

Analyse eines psychiatrischen Textes von W. Horstmann aus dem Jahr 1919

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In dieser Studienarbeit wird untersucht, wie der Geisteskranke im Vergleich zum religiösen Fanatiker in einem historischen Text von 1919 dargestellt wird. Der Psychiater W. Horstmann erhielt den Auftrag, ein Gutachten über den 23-jährigen S. zu erstellen, der sich aus religiösen Gründen weigerte, seinen Kriegsdienst zu leisten. Zuvor war er von einem Vorgutachter als geisteskrank diagnostiziert worden. Horstmann argumentiert, dass es Parallelen zwischen religiösen Fanatikern und Geisteskranken gibt. Die Analyse orientiert sich an Michel Foucaults Ansatz, der in seinem Werk "Wahnsinn und Gesellschaft" die Geschichte des Wahnsinns als soziales Konstrukt betrachtet. Foucault sieht Wahnsinn nicht als objektives Phänomen, sondern als Produkt bestimmter Wissens- und Machtverhältnisse innerhalb eines historischen Kontextes. Seine Untersuchung umfasst die Analyse von Vorstellungen, Institutionen sowie juristischen und wissenschaftlichen Konzepten. Obwohl die Arbeit nicht alle Aspekte von Foucaults Strukturuntersuchung abdecken kann, wird angestrebt, aus seiner Perspektive zu arbeiten und keine festen, ahistorischen Annahmen zu treffen.

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Religiosität und Wahn. Die Konstitution des Geisteskranken im Vergleich zum Religiösen, Katharina Praniess

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Religiosität und Wahn. Die Konstitution des Geisteskranken im Vergleich zum Religiösen
Podtytuł
Analyse eines psychiatrischen Textes von W. Horstmann aus dem Jahr 1919
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
Liczba stron
24
ISBN13
9783668295575
Seria
Opis
In dieser Studienarbeit wird untersucht, wie der Geisteskranke im Vergleich zum religiösen Fanatiker in einem historischen Text von 1919 dargestellt wird. Der Psychiater W. Horstmann erhielt den Auftrag, ein Gutachten über den 23-jährigen S. zu erstellen, der sich aus religiösen Gründen weigerte, seinen Kriegsdienst zu leisten. Zuvor war er von einem Vorgutachter als geisteskrank diagnostiziert worden. Horstmann argumentiert, dass es Parallelen zwischen religiösen Fanatikern und Geisteskranken gibt. Die Analyse orientiert sich an Michel Foucaults Ansatz, der in seinem Werk "Wahnsinn und Gesellschaft" die Geschichte des Wahnsinns als soziales Konstrukt betrachtet. Foucault sieht Wahnsinn nicht als objektives Phänomen, sondern als Produkt bestimmter Wissens- und Machtverhältnisse innerhalb eines historischen Kontextes. Seine Untersuchung umfasst die Analyse von Vorstellungen, Institutionen sowie juristischen und wissenschaftlichen Konzepten. Obwohl die Arbeit nicht alle Aspekte von Foucaults Strukturuntersuchung abdecken kann, wird angestrebt, aus seiner Perspektive zu arbeiten und keine festen, ahistorischen Annahmen zu treffen.