Bookbot

Multiple Loyalitäten und Transterritorialität

Aufstieg und Fall des Diplomaten Johann Christoph von Urbich (1653-1715)

Parametry

  • 290 stron
  • 11 godzin czytania

Więcej o książce

Die Unterhaltung multipler Loyalitätsbeziehungen zu diversen Fürstenhöfen - parallel zum offiziellen Dienstverhältnis - war essentiell für die diplomatische Praxis um 1700. Ihre Attraktivität und Fragilität lassen sich an der Karriere von Johann Christoph von Urbich aufzeigen. Spielball im Interessengeflecht verschiedener Fürsten: der berufliche Alltag eines Berufsdiplomaten um 1700. Die Forschungen zur Diplomatie der Frühen Neuzeit haben in den letzten Jahren die strukturellen Unterschiede zur modernen Diplomatie herausgearbeitet. Simultane Loyalitätsbeziehungen zu verschiedenen Fürstenhäusern und Territorien charakterisierten die Stellung von Diplomaten aus dem hohen Adel. Regina Stuber zeigt anhand der Karriere des Pastorensohns Johann Christoph (von) Urbich, dass ein weit gespanntes Beziehungsgeflecht auch für bürgerliche Diplomaten die Grundlage für den Aufstieg in höhere Positionen bilden konnte. Transterritoriales Agieren kennzeichnete das Selbstverständnis der sich etablierenden Funktionselite, bedingte aber auch die Fragilität einer beruflichen Existenz, die auf multiplen Loyalitäten aufgebaut war.

Zakup książki

Multiple Loyalitäten und Transterritorialität, Regina Stuber

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Multiple Loyalitäten und Transterritorialität
Podtytuł
Aufstieg und Fall des Diplomaten Johann Christoph von Urbich (1653-1715)
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
290
ISBN13
9783525302477
Seria
Opis
Die Unterhaltung multipler Loyalitätsbeziehungen zu diversen Fürstenhöfen - parallel zum offiziellen Dienstverhältnis - war essentiell für die diplomatische Praxis um 1700. Ihre Attraktivität und Fragilität lassen sich an der Karriere von Johann Christoph von Urbich aufzeigen. Spielball im Interessengeflecht verschiedener Fürsten: der berufliche Alltag eines Berufsdiplomaten um 1700. Die Forschungen zur Diplomatie der Frühen Neuzeit haben in den letzten Jahren die strukturellen Unterschiede zur modernen Diplomatie herausgearbeitet. Simultane Loyalitätsbeziehungen zu verschiedenen Fürstenhäusern und Territorien charakterisierten die Stellung von Diplomaten aus dem hohen Adel. Regina Stuber zeigt anhand der Karriere des Pastorensohns Johann Christoph (von) Urbich, dass ein weit gespanntes Beziehungsgeflecht auch für bürgerliche Diplomaten die Grundlage für den Aufstieg in höhere Positionen bilden konnte. Transterritoriales Agieren kennzeichnete das Selbstverständnis der sich etablierenden Funktionselite, bedingte aber auch die Fragilität einer beruflichen Existenz, die auf multiplen Loyalitäten aufgebaut war.