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Neo-diasporische Gemeinschaften

Blouzaniyye in Sydney, Australien

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  • 505 stron
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In den Medien postmigrantischer Gesellschaften wird zunehmend von ethnischen Gemeinschaften berichtet, obwohl man im Kontext von Globalisierung, Integration und Individualisierung deren Auflösung erwarten sollte. Allerdings ist eine Transformation ethnischer Migrantengruppen erkennbar, die nach einem neuen Verständnis von Diaspora verlangt.Marie Johanna Karner zieht für ihre Studie ethnologische, ökonomische und soziologische Konzepte sowie geographische Perspektiven heran. Ihre empirischen Erhebungen in Australien, Kanada, den USA, dem Libanon und Dubai ermöglichen die Formulierung einer "Theorie der Neo-Diaspora", die Sinn, Funktion und Dynamik neo-diasporischer Gemeinschaften im 21. Jahrhundert verstehbar macht. Das Engagement von Individuen fördert die Anpassungsfähigkeit und Stabilität der Neo-Diaspora. Als zentrale Identität dient die Imagination einer gemeinsamen Herkunft, wenngleich geteilte Interessen und Networking im Vordergrund stehen. Die Solidarität unter alten und neuen Mitgliedern wird über Interaktion und Narrative, die zusammenhaltende Imperative vermitteln, gesichert. Aus diesen Gründen werden neo-diasporische Gemeinschaften in einer nationalstaatlichen, globalisierten Welt an Bedeutung gewinnen. Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)

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Neo-diasporische Gemeinschaften, Marie Johanna Karner

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Neo-diasporische Gemeinschaften
Podtytuł
Blouzaniyye in Sydney, Australien
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
505
ISBN13
9783515128308
Seria
Tagi
Opis
In den Medien postmigrantischer Gesellschaften wird zunehmend von ethnischen Gemeinschaften berichtet, obwohl man im Kontext von Globalisierung, Integration und Individualisierung deren Auflösung erwarten sollte. Allerdings ist eine Transformation ethnischer Migrantengruppen erkennbar, die nach einem neuen Verständnis von Diaspora verlangt.Marie Johanna Karner zieht für ihre Studie ethnologische, ökonomische und soziologische Konzepte sowie geographische Perspektiven heran. Ihre empirischen Erhebungen in Australien, Kanada, den USA, dem Libanon und Dubai ermöglichen die Formulierung einer "Theorie der Neo-Diaspora", die Sinn, Funktion und Dynamik neo-diasporischer Gemeinschaften im 21. Jahrhundert verstehbar macht. Das Engagement von Individuen fördert die Anpassungsfähigkeit und Stabilität der Neo-Diaspora. Als zentrale Identität dient die Imagination einer gemeinsamen Herkunft, wenngleich geteilte Interessen und Networking im Vordergrund stehen. Die Solidarität unter alten und neuen Mitgliedern wird über Interaktion und Narrative, die zusammenhaltende Imperative vermitteln, gesichert. Aus diesen Gründen werden neo-diasporische Gemeinschaften in einer nationalstaatlichen, globalisierten Welt an Bedeutung gewinnen. Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)