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Ost / Western

Kino, Kult und Klassenfeind

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  • 240 stron
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Die Ausstellung »OST/WESTERN - Kino, Kult und Klassenfeind« beschäftigt sich mit den DEFA-»Indianerfilmen« der DDR und den Karl-May-Filmen der BRD aus den 60er bis frühen 80er Jahren. Der Film »Die Söhne der großen Bärin«, der Gojko Mitics Karriere startete, wurde 1966 zum erfolgreichsten Film der DDR und erreichte fast 9,5 Millionen Zuschauer, in der UdSSR sogar 29,1 Millionen. Dieser Film markiert den Beginn einer Reihe, die bis 1982 jährlich erweitert wurde und zu den Kassenschlagern des DDR-Kinos zählt. Mitic, bekannt als »Chingachgook« und »Tecumseh«, ist bis heute ein Begriff für Kinder der DDR. Zeitgleich spielte Pierre Brice, der Star der westdeutschen »Indianer«-Filme, in 11 Karl-May-Verfilmungen die Rolle des Winnetou. Die Ausstellung in der Kunsthalle untersucht den Einfluss dieser Filmreihen auf die Gesellschaft, Alltagskultur und die Kunstszene der 70er Jahre bis heute. Der Fokus liegt auf der künstlerischen Arbeit hinter den Produktionen und dem anhaltenden Einfluss auf die ost- und westdeutsche Gesellschaft. Zudem wird kritisch auf nostalgische Momente und den anhaltenden Kult geschaut, mit Fragen zur kulturellen Aneignung und der Verbindung von Populärkultur mit (post-)kolonialer Geschichte. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog.

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Ost / Western, Kunsthalle Rostock

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ost / Western
Podtytuł
Kino, Kult und Klassenfeind
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN13
9783963115790
Seria
Opis
Die Ausstellung »OST/WESTERN - Kino, Kult und Klassenfeind« beschäftigt sich mit den DEFA-»Indianerfilmen« der DDR und den Karl-May-Filmen der BRD aus den 60er bis frühen 80er Jahren. Der Film »Die Söhne der großen Bärin«, der Gojko Mitics Karriere startete, wurde 1966 zum erfolgreichsten Film der DDR und erreichte fast 9,5 Millionen Zuschauer, in der UdSSR sogar 29,1 Millionen. Dieser Film markiert den Beginn einer Reihe, die bis 1982 jährlich erweitert wurde und zu den Kassenschlagern des DDR-Kinos zählt. Mitic, bekannt als »Chingachgook« und »Tecumseh«, ist bis heute ein Begriff für Kinder der DDR. Zeitgleich spielte Pierre Brice, der Star der westdeutschen »Indianer«-Filme, in 11 Karl-May-Verfilmungen die Rolle des Winnetou. Die Ausstellung in der Kunsthalle untersucht den Einfluss dieser Filmreihen auf die Gesellschaft, Alltagskultur und die Kunstszene der 70er Jahre bis heute. Der Fokus liegt auf der künstlerischen Arbeit hinter den Produktionen und dem anhaltenden Einfluss auf die ost- und westdeutsche Gesellschaft. Zudem wird kritisch auf nostalgische Momente und den anhaltenden Kult geschaut, mit Fragen zur kulturellen Aneignung und der Verbindung von Populärkultur mit (post-)kolonialer Geschichte. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog.