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In der Bischofststadt Trier werden drei Rezeptionsstränge gotischer Architektur ins Reich deutlich: Nach der anfänglichen Übernahme einzelner Neuerungen wie dem Kreuzrippengewölbe und der Aneignung einzelner Strukturen, werden schließlich ganze Konzepte rezipiert. Gleichzeitig mit dem Bau der Liebfrauenkirche beginnen die um 1221 in die Stadt gelangten Dominikaner und Franziskaner, später die Augustiner-Eremiten und Karmeliter mit dem Bau ihrer Kirchen, die neben der champagnesischen Baugruppe eine eigenständige Bautengruppe bilden. Bettelordenarchitektur verdeutlicht eine ordensinterne Repräsentationsstrategie, die sich in der Ablehnung des Hauptbaus der champagnesischen Baugruppe - der Liebfrauenkirche - zeigt und die auf der Wiedererkennung als Bettelordenkirche in einem Stadtgefüge basiert. So ist die Sakralarchitektur Triers das Ergebnis unterschiedlicher Repräsentationsbedürfnisse des Erzbischofs bzw. der Bettelorden. Trier muss aufgrund der enormen und frühen Bautätigkeit als frühgotisches Zentrum des Reiches gelten.
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Rund um Liebfrauen, Elisabeth Kugel
- Język
- Rok wydania
- 2015
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Rund um Liebfrauen
- Podtytuł
- Die Bettelordenarchitektur Triers im 13./14. Jahrhundert
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Elisabeth Kugel
- Rok wydania
- 2015
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 360
- ISBN13
- 9783838108001
- Seria
- Tagi
- Architektura
- Opis
- In der Bischofststadt Trier werden drei Rezeptionsstränge gotischer Architektur ins Reich deutlich: Nach der anfänglichen Übernahme einzelner Neuerungen wie dem Kreuzrippengewölbe und der Aneignung einzelner Strukturen, werden schließlich ganze Konzepte rezipiert. Gleichzeitig mit dem Bau der Liebfrauenkirche beginnen die um 1221 in die Stadt gelangten Dominikaner und Franziskaner, später die Augustiner-Eremiten und Karmeliter mit dem Bau ihrer Kirchen, die neben der champagnesischen Baugruppe eine eigenständige Bautengruppe bilden. Bettelordenarchitektur verdeutlicht eine ordensinterne Repräsentationsstrategie, die sich in der Ablehnung des Hauptbaus der champagnesischen Baugruppe - der Liebfrauenkirche - zeigt und die auf der Wiedererkennung als Bettelordenkirche in einem Stadtgefüge basiert. So ist die Sakralarchitektur Triers das Ergebnis unterschiedlicher Repräsentationsbedürfnisse des Erzbischofs bzw. der Bettelorden. Trier muss aufgrund der enormen und frühen Bautätigkeit als frühgotisches Zentrum des Reiches gelten.