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Die Schuldfähigkeit substanz- und glücksspielabhängiger Täter bei Beschaffungsdelikten.

Eine Integration der Ergebnisse neurowissenschaftlicher Suchtforschung in die Schuldfähigkeitsbeurteilung nach kompatibilistischem Verständnis.

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Paul Wissel entwickelt einen neuen Ansatz zur Beurteilung der Schuldfähigkeit von substanz- und glücksspielabhängigen Tätern bei Beschaffungsdelikten, der sich von der Rechtsprechung des BGH abgrenzt. Er betrachtet Schuldfähigkeit im Kontext der Unbeweisbarkeit von Willensfreiheit und würdigt aktuelle Erkenntnisse der neurobiologischen Suchtforschung. Wissel kritisiert die langjährige Praxis des BGH, die besagt, dass Abhängigkeitsstörungen die Schuldfähigkeit grundsätzlich nicht beeinträchtigen können, und beleuchtet die Probleme, die mit den festgelegten Ausnahmen verbunden sind. Sein Ansatz integriert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und entwickelt Kriterien zur Beurteilung von Substanz- und Glücksspielabhängigkeiten. Es wird aufgezeigt, dass Abhängigkeitsstörungen bei weniger schwerwiegenden Beschaffungstaten häufig zu einer erheblichen Verminderung der Schuldfähigkeit führen. Der Inhalt umfasst die Definition von Abhängigkeit, wissenschaftliche Standards, die Rechtsprechung des BGH sowie alternative Beurteilungen der Schuldfähigkeit abhängiger Täter. Abschließend werden Maßnahmen zur Besserung und Sicherung bei Abhängigkeitsstörungen behandelt, einschließlich der Unterbringung in Entziehungsanstalten oder psychiatrischen Krankenhäusern.

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Die Schuldfähigkeit substanz- und glücksspielabhängiger Täter bei Beschaffungsdelikten., Paul Wissel

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Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Schuldfähigkeit substanz- und glücksspielabhängiger Täter bei Beschaffungsdelikten.
Podtytuł
Eine Integration der Ergebnisse neurowissenschaftlicher Suchtforschung in die Schuldfähigkeitsbeurteilung nach kompatibilistischem Verständnis.
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
187
ISBN13
9783428181148
Seria
Opis
Paul Wissel entwickelt einen neuen Ansatz zur Beurteilung der Schuldfähigkeit von substanz- und glücksspielabhängigen Tätern bei Beschaffungsdelikten, der sich von der Rechtsprechung des BGH abgrenzt. Er betrachtet Schuldfähigkeit im Kontext der Unbeweisbarkeit von Willensfreiheit und würdigt aktuelle Erkenntnisse der neurobiologischen Suchtforschung. Wissel kritisiert die langjährige Praxis des BGH, die besagt, dass Abhängigkeitsstörungen die Schuldfähigkeit grundsätzlich nicht beeinträchtigen können, und beleuchtet die Probleme, die mit den festgelegten Ausnahmen verbunden sind. Sein Ansatz integriert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und entwickelt Kriterien zur Beurteilung von Substanz- und Glücksspielabhängigkeiten. Es wird aufgezeigt, dass Abhängigkeitsstörungen bei weniger schwerwiegenden Beschaffungstaten häufig zu einer erheblichen Verminderung der Schuldfähigkeit führen. Der Inhalt umfasst die Definition von Abhängigkeit, wissenschaftliche Standards, die Rechtsprechung des BGH sowie alternative Beurteilungen der Schuldfähigkeit abhängiger Täter. Abschließend werden Maßnahmen zur Besserung und Sicherung bei Abhängigkeitsstörungen behandelt, einschließlich der Unterbringung in Entziehungsanstalten oder psychiatrischen Krankenhäusern.