Bookbot

Das Tränenhaus

Parametry

  • 60 stron
  • 3 godziny czytania

Więcej o książce

Das kleine Haus lag in einer freundlichen Wiesengegend Württembergs, umgeben von einem grauen Grafenschloß und einer Dorfstraße mit Bauernhöfen. Unten plätscherte ein heller junger Fluß, und in bescheidenen Hütten lebten arme Frauen mit blumenreichen Vorgärten. Das kleine Haus war jedoch abseits, am linken Abhang des Hügels, versteckt und schwer erreichbar. Der steile, steinige Weg war voller Löcher und Pfützen, umgeben von Brennnesseln und Schlehdornhecken, was darauf hinwies, dass niemand sich um den Pfad kümmerte. Er führte zu einem Gehöft verarmter Leute und zu dem kleinen Häuschen, über das die Dorfbewohner mit Scheu und Männer mit einem Grinsen sprachen. Unter einem blühenden Birnbaum wirkte das Haus freundlich, mit hellen Gardinen und einer stattlichen Eigentümerin, die oft vor der Tür stand und etwas Gutes kaute. Ihre Gäste, die um sie herum auf der Schwelle oder an der Hauswand saßen, waren das Bedenkliche. Von der Tür aus hatte man einen weiten Blick über das Flüßchen bis zu den fernen Schweizeralpen, dennoch versteckte sich das Haus schüchtern hinter der Hügelflanke.

Zakup książki

Das Tränenhaus, Gabriele Reuter

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Das Tränenhaus
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
60
ISBN13
9791041902477
Seria
Kategorie
Opis
Das kleine Haus lag in einer freundlichen Wiesengegend Württembergs, umgeben von einem grauen Grafenschloß und einer Dorfstraße mit Bauernhöfen. Unten plätscherte ein heller junger Fluß, und in bescheidenen Hütten lebten arme Frauen mit blumenreichen Vorgärten. Das kleine Haus war jedoch abseits, am linken Abhang des Hügels, versteckt und schwer erreichbar. Der steile, steinige Weg war voller Löcher und Pfützen, umgeben von Brennnesseln und Schlehdornhecken, was darauf hinwies, dass niemand sich um den Pfad kümmerte. Er führte zu einem Gehöft verarmter Leute und zu dem kleinen Häuschen, über das die Dorfbewohner mit Scheu und Männer mit einem Grinsen sprachen. Unter einem blühenden Birnbaum wirkte das Haus freundlich, mit hellen Gardinen und einer stattlichen Eigentümerin, die oft vor der Tür stand und etwas Gutes kaute. Ihre Gäste, die um sie herum auf der Schwelle oder an der Hauswand saßen, waren das Bedenkliche. Von der Tür aus hatte man einen weiten Blick über das Flüßchen bis zu den fernen Schweizeralpen, dennoch versteckte sich das Haus schüchtern hinter der Hügelflanke.