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Natio Ungarica

Die Mitglieder der ungarischen Studentengemeinschaft in Wittenberg 1555-1613

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Reformierte ungarische Studenten an der Universität Luthers 1555-1613 Im 16. Jahrhundert war - mangels heimischer Hochschuleinrichtungen - Wittenberg die wichtigste Universität der Protestanten Ungarns. Bis zum Ende des Jahrhunderts weilten hier etwa 1200 Studenten, 430 von ihnen waren direkte Schüler Melanchthons zwischen 1522 und 1560. Der Coetus entstand am 24. Juni 1555, in einer Periode, in der sich die Wittenberger Universität in ihrer aufblühenden Epoche befand. Melanchthon wird eine bestimmende Rolle bei der Entstehung des Coetus gespielt haben. Er war es, der bis ans Lebensende auch bei den zweiwöchentlichen regelmäßigen Disputationen der Gemeinschaft den Vorsitz führte. Bei Betrachtung der Namensliste ist gut zu erkennen, dass in den ersten zehn Jahren Melanchthon der gemeinsame Nenner war, und obwohl die Mehrheit der Mitglieder im Verlauf der Jahre zunehmend mehr aus Anhängern der Schweizer Reformation bestand.

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Natio Ungarica, András Szabó

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Natio Ungarica
Podtytuł
Die Mitglieder der ungarischen Studentengemeinschaft in Wittenberg 1555-1613
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
489
ISBN13
9783525565544
Seria
Tagi
Opis
Reformierte ungarische Studenten an der Universität Luthers 1555-1613 Im 16. Jahrhundert war - mangels heimischer Hochschuleinrichtungen - Wittenberg die wichtigste Universität der Protestanten Ungarns. Bis zum Ende des Jahrhunderts weilten hier etwa 1200 Studenten, 430 von ihnen waren direkte Schüler Melanchthons zwischen 1522 und 1560. Der Coetus entstand am 24. Juni 1555, in einer Periode, in der sich die Wittenberger Universität in ihrer aufblühenden Epoche befand. Melanchthon wird eine bestimmende Rolle bei der Entstehung des Coetus gespielt haben. Er war es, der bis ans Lebensende auch bei den zweiwöchentlichen regelmäßigen Disputationen der Gemeinschaft den Vorsitz führte. Bei Betrachtung der Namensliste ist gut zu erkennen, dass in den ersten zehn Jahren Melanchthon der gemeinsame Nenner war, und obwohl die Mehrheit der Mitglieder im Verlauf der Jahre zunehmend mehr aus Anhängern der Schweizer Reformation bestand.