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Die Weltkarte des Andreas Walsperger

Kartografische Wissenskulturen um 1448

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Die um 1448 in Konstanz gefertigte, kreisförmige Weltkarte des Salzburger Benediktiners Andreas Walsperger ist ein einzigartiges Artefakt, in dem die Kontinente Asien, Afrika und Europa eine kosmologische Rahmung finden. Erläuternde Legenden und eine Maßstabsleiste ergänzen das handschriftlich überlieferte Exemplar. Die vorliegende Studie erschließt die Karte erstmals monografisch aus wissens- und kulturgeschichtlicher Sicht: Sie analysiert die inhaltlichen Aussagen, beleuchtet das personelle und institutionelle Entstehungsnetzwerk, ergründet den zeitgenössischen textuellen und kartografischen Kontext, erforscht die (tabellarischen) Vorlagen und entschlüsselt die Konstruktionsmechanismen auf Basis materieller Beschaffenheiten. Walsperger konzipierte einen vielschichtigen Gesamtentwurf, dem er ein Diagramm, Text-Bild-Kombinationen, Klassifizierungssysteme sowie konkrete Handlungsaufforderungen einschrieb und somit verschiedene Wissensbereiche und deren formale Aufbereitung in einer einzigen Kartierung gezielt kombinierte. Der Studie gelingt es, diese diversen Vermittlungsformen offenzulegen. Dabei wird deutlich, wie tradierte Wissensbestände und zeitgenössische politisch-religiöse Diskurse ineinandergreifen und die wissenskulturellen Dynamiken des 15. Jahrhunderts hervortreten.

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Die Weltkarte des Andreas Walsperger, Lena Näser

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Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Weltkarte des Andreas Walsperger
Podtytuł
Kartografische Wissenskulturen um 1448
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
344
ISBN13
9783111403328
Seria
Tagi
Opis
Die um 1448 in Konstanz gefertigte, kreisförmige Weltkarte des Salzburger Benediktiners Andreas Walsperger ist ein einzigartiges Artefakt, in dem die Kontinente Asien, Afrika und Europa eine kosmologische Rahmung finden. Erläuternde Legenden und eine Maßstabsleiste ergänzen das handschriftlich überlieferte Exemplar. Die vorliegende Studie erschließt die Karte erstmals monografisch aus wissens- und kulturgeschichtlicher Sicht: Sie analysiert die inhaltlichen Aussagen, beleuchtet das personelle und institutionelle Entstehungsnetzwerk, ergründet den zeitgenössischen textuellen und kartografischen Kontext, erforscht die (tabellarischen) Vorlagen und entschlüsselt die Konstruktionsmechanismen auf Basis materieller Beschaffenheiten. Walsperger konzipierte einen vielschichtigen Gesamtentwurf, dem er ein Diagramm, Text-Bild-Kombinationen, Klassifizierungssysteme sowie konkrete Handlungsaufforderungen einschrieb und somit verschiedene Wissensbereiche und deren formale Aufbereitung in einer einzigen Kartierung gezielt kombinierte. Der Studie gelingt es, diese diversen Vermittlungsformen offenzulegen. Dabei wird deutlich, wie tradierte Wissensbestände und zeitgenössische politisch-religiöse Diskurse ineinandergreifen und die wissenskulturellen Dynamiken des 15. Jahrhunderts hervortreten.