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Vaterdezentrierungen

Psychoanalytische Entgegnungen zum Fachdiskurs über 'Besatzungskinder'

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  • 228 stron
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In der Kriegskinderforschung wird die Abwesenheit des biologischen Vaters und das Aufwachsen nur bei der biologischen Mutter als problematisch für die psychische Entwicklung von Kindern postuliert. Der abwesende biologische Vater rückt ins Zentrum, mit ihm steht und fällt die psychische Gesundheit des Kindes. Rafaela Schmid etabliert eine neue Reflexionsebene im Fachdiskurs um (kriegsbedingte) 'Vaterlosigkeit'. Sie nähert sich der Problematik exemplarisch mittels einer hermeneutischen Lektüre und Interpretation der Fachliteratur über sogenannte 'Besatzungskinder'. Darin enthaltene Verkürzungen psychoanalytischer Konzepte werden durch eine Auseinandersetzung mit der Stellung des Vaters in der Theorie Freuds sichtbar, was in der Folge eine Dezentrierung des biologischen Vaters möglich macht. So kann das gängige eindimensionale und von patriarchalen Strukturen bestimmte Narrativ der 'Vaterlosigkeit' als Mangelzustand herausgefordert werden.

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Vaterdezentrierungen, Rafaela Schmid

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Vaterdezentrierungen
Podtytuł
Psychoanalytische Entgegnungen zum Fachdiskurs über 'Besatzungskinder'
Język
niemiecki
Wydawca
Velbrück
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
228
ISBN13
9783958322950
Seria
Opis
In der Kriegskinderforschung wird die Abwesenheit des biologischen Vaters und das Aufwachsen nur bei der biologischen Mutter als problematisch für die psychische Entwicklung von Kindern postuliert. Der abwesende biologische Vater rückt ins Zentrum, mit ihm steht und fällt die psychische Gesundheit des Kindes. Rafaela Schmid etabliert eine neue Reflexionsebene im Fachdiskurs um (kriegsbedingte) 'Vaterlosigkeit'. Sie nähert sich der Problematik exemplarisch mittels einer hermeneutischen Lektüre und Interpretation der Fachliteratur über sogenannte 'Besatzungskinder'. Darin enthaltene Verkürzungen psychoanalytischer Konzepte werden durch eine Auseinandersetzung mit der Stellung des Vaters in der Theorie Freuds sichtbar, was in der Folge eine Dezentrierung des biologischen Vaters möglich macht. So kann das gängige eindimensionale und von patriarchalen Strukturen bestimmte Narrativ der 'Vaterlosigkeit' als Mangelzustand herausgefordert werden.