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Die Principien der Politik

Einleitung in die staatswissenschaftliche Betrachtung der Gegenwart

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  • 400 stron
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Franz von Holtzendorff (1829-1889) war ein angesehener deutscher Strafrechtler und Hochschullehrer, bekannt für sein umfassendes Wissen in der Rechtswissenschaft. Besonders im Ausland galt er als der prominenteste deutsche Jurist seiner Zeit. Nach seinem Studium widmete er sich der Gerichtspraxis und setzte sich für Reformen im Gefängnis- und Strafwesen ein, unterstützt durch umfangreiche Studienreisen durch Europa. Holtzendorff kritisierte das preußische Gefängnissystem, gründete den Deutschen Juristentag und engagierte sich für soziale Verbesserungen, insbesondere für Frauen. Ab 1870 gab er die Encyklopädie der Rechtswissenschaft heraus, die umfassendste Darstellung der deutschen Rechtswissenschaft seiner Epoche. Das vorliegende Werk, in drei Bücher unterteilt, beschäftigt sich mit der Definition von Politik. Holtzendorff argumentiert, dass der Begriff "Politik" mit unterschiedlichen Vorstellungen verknüpft ist und sieht Politik als zentrale Disziplin der Staatswissenschaften, eng verbunden mit Staatsrecht. Er unterscheidet zwischen zwei Hauptbedeutungen: Politik als Staatskunst und als Staatswissenschaft. Holtzendorff definiert Politik als Wissenschaft mit Handlungskomponente und als Staatskunst mit Gestaltungscharakter, ergänzt durch die "schöpferische Kraft" der staatsmännischen Leitung. Das systematisch strukturierte Werk behandelt im ersten Buch das Wesen der Politik, im zweiten das rechtliche und sittliche Prinzip un

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Die Principien der Politik, Franz von Holtzendorff

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Rok wydania
2020
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Tytuł
Die Principien der Politik
Podtytuł
Einleitung in die staatswissenschaftliche Betrachtung der Gegenwart
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
400
ISBN13
9783961672301
Seria
Tagi
Opis
Franz von Holtzendorff (1829-1889) war ein angesehener deutscher Strafrechtler und Hochschullehrer, bekannt für sein umfassendes Wissen in der Rechtswissenschaft. Besonders im Ausland galt er als der prominenteste deutsche Jurist seiner Zeit. Nach seinem Studium widmete er sich der Gerichtspraxis und setzte sich für Reformen im Gefängnis- und Strafwesen ein, unterstützt durch umfangreiche Studienreisen durch Europa. Holtzendorff kritisierte das preußische Gefängnissystem, gründete den Deutschen Juristentag und engagierte sich für soziale Verbesserungen, insbesondere für Frauen. Ab 1870 gab er die Encyklopädie der Rechtswissenschaft heraus, die umfassendste Darstellung der deutschen Rechtswissenschaft seiner Epoche. Das vorliegende Werk, in drei Bücher unterteilt, beschäftigt sich mit der Definition von Politik. Holtzendorff argumentiert, dass der Begriff "Politik" mit unterschiedlichen Vorstellungen verknüpft ist und sieht Politik als zentrale Disziplin der Staatswissenschaften, eng verbunden mit Staatsrecht. Er unterscheidet zwischen zwei Hauptbedeutungen: Politik als Staatskunst und als Staatswissenschaft. Holtzendorff definiert Politik als Wissenschaft mit Handlungskomponente und als Staatskunst mit Gestaltungscharakter, ergänzt durch die "schöpferische Kraft" der staatsmännischen Leitung. Das systematisch strukturierte Werk behandelt im ersten Buch das Wesen der Politik, im zweiten das rechtliche und sittliche Prinzip un