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Schweitzers Lambarene

Ein globales Spital im kolonialen Afrika

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  • 400 stron
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Die erste kritische Geschichte des berühmtem Albert Schweitzer Spitals als Hilfsprojekt, das trotz seiner humanitären Ausrichtung in koloniale Haltungen verstrickt blieb.Albert Schweitzers Spital in Lambarene galt über lange Zeit weltweit als Inbegriff humanitärer medizinischer Hilfe. Dieses Bild bekommt mehr und mehr Risse. Mit der afrikanischen Unabhängigkeit wurde Lambarene zunehmend als Beispiel einer rückständigen, kolonial geprägten Medizin wahrgenommen. Die Autoren beschreiben mit kritischem Blick auf Grundlage von reichhaltigem Archiv- und Bildmaterial die wechselnden Ideen und Hoffnungen des Gründers und Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer (1875-1965) und seiner Mitarbeitenden, das medizinische Angebot, den Alltag der Patientinnen und Patienten und die Organisation eines internationalen Netzwerks von Unterstützern.Als eine der wenigen unabhängigen Organisationen verfolgte das Spital im Gegensatz zu Regierungs- und Missionsspitälern keine politischen, wirtschaftlichen oder missionarischen Ziele. Im Sinne des »Lambarene-Geists« versuchte man, eine einfache wie wirkungsvolle Medizin umzusetzen. Ziel war es aber nicht nur, den Menschen in Afrika zu helfen - sondern auch den Geist der Menschlichkeit im Westen zu erneuern. Dass es viele Ambivalenzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit gegeben hat, wird mehr als deutlich.

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Schweitzers Lambarene, Hines Mabika, Hubert Steinke, Tizian Zumthurm

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Schweitzers Lambarene
Podtytuł
Ein globales Spital im kolonialen Afrika
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
400
ISBN13
9783835356726
Seria
Opis
Die erste kritische Geschichte des berühmtem Albert Schweitzer Spitals als Hilfsprojekt, das trotz seiner humanitären Ausrichtung in koloniale Haltungen verstrickt blieb.Albert Schweitzers Spital in Lambarene galt über lange Zeit weltweit als Inbegriff humanitärer medizinischer Hilfe. Dieses Bild bekommt mehr und mehr Risse. Mit der afrikanischen Unabhängigkeit wurde Lambarene zunehmend als Beispiel einer rückständigen, kolonial geprägten Medizin wahrgenommen. Die Autoren beschreiben mit kritischem Blick auf Grundlage von reichhaltigem Archiv- und Bildmaterial die wechselnden Ideen und Hoffnungen des Gründers und Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer (1875-1965) und seiner Mitarbeitenden, das medizinische Angebot, den Alltag der Patientinnen und Patienten und die Organisation eines internationalen Netzwerks von Unterstützern.Als eine der wenigen unabhängigen Organisationen verfolgte das Spital im Gegensatz zu Regierungs- und Missionsspitälern keine politischen, wirtschaftlichen oder missionarischen Ziele. Im Sinne des »Lambarene-Geists« versuchte man, eine einfache wie wirkungsvolle Medizin umzusetzen. Ziel war es aber nicht nur, den Menschen in Afrika zu helfen - sondern auch den Geist der Menschlichkeit im Westen zu erneuern. Dass es viele Ambivalenzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit gegeben hat, wird mehr als deutlich.