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Textuelle Dramaturgie

Eine Methode der Theatertextanalyse

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  • 340 stron
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Ein Blick in die aktuellen Spielpläne der Theater der Gegenwart zeigt ein offenes, heterogenes Feld an Textformen und Inszenierungsweisen. Neben klassischen Dramen und traditionellen Inszenierungen finden sich postdramatische Arbeiten und die Ästhetik der Neudramatik. Das Postdramatische Theater und entsprechende Texte von Autoren wie Elfriede Jelinek und Peter Handke stehen im Kontext ihrer Abkehr von den klassischen Elementen von Drama, Handlung und Nachahmung, was zu einer Entpersonalisierung der Figuren und einer Monologisierung der Dialogstruktur führt. Diese Entwicklung bricht mit dem Anspruch auf eine kausal-logische Wiedergabe eines Geschehens. Die traditionelle Methode der Dramenanalyse, die sich an der aristotelischen Poetik orientiert, kann aktuelle Theatertexte, die ohne Handlung und Figuren auskommen, nicht adäquat erfassen. Kerstin Mertenskötter entwickelt daher erweiterte und revidierte literaturwissenschaftliche Analysebegriffe. Ihre Methode der Theatertextanalyse ermöglicht einen produktiven Zugang zu post- und neudramatischen Theatertexten und eröffnet neue Perspektiven auf dramaturgische Verfahren in Theatertexten des 18. und 19. Jahrhunderts. Das Buch umfasst eine Einleitung, eine Untersuchung dramatischer und postdramatischer Textverfahren, eine Analyse der textuellen Dramaturgie, sowie ausgewählte Analysen und ein Fazit.

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Textuelle Dramaturgie, Kerstin Mertenskötter

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Textuelle Dramaturgie
Podtytuł
Eine Methode der Theatertextanalyse
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
340
ISBN13
9783662650127
Seria
Tagi
Opis
Ein Blick in die aktuellen Spielpläne der Theater der Gegenwart zeigt ein offenes, heterogenes Feld an Textformen und Inszenierungsweisen. Neben klassischen Dramen und traditionellen Inszenierungen finden sich postdramatische Arbeiten und die Ästhetik der Neudramatik. Das Postdramatische Theater und entsprechende Texte von Autoren wie Elfriede Jelinek und Peter Handke stehen im Kontext ihrer Abkehr von den klassischen Elementen von Drama, Handlung und Nachahmung, was zu einer Entpersonalisierung der Figuren und einer Monologisierung der Dialogstruktur führt. Diese Entwicklung bricht mit dem Anspruch auf eine kausal-logische Wiedergabe eines Geschehens. Die traditionelle Methode der Dramenanalyse, die sich an der aristotelischen Poetik orientiert, kann aktuelle Theatertexte, die ohne Handlung und Figuren auskommen, nicht adäquat erfassen. Kerstin Mertenskötter entwickelt daher erweiterte und revidierte literaturwissenschaftliche Analysebegriffe. Ihre Methode der Theatertextanalyse ermöglicht einen produktiven Zugang zu post- und neudramatischen Theatertexten und eröffnet neue Perspektiven auf dramaturgische Verfahren in Theatertexten des 18. und 19. Jahrhunderts. Das Buch umfasst eine Einleitung, eine Untersuchung dramatischer und postdramatischer Textverfahren, eine Analyse der textuellen Dramaturgie, sowie ausgewählte Analysen und ein Fazit.