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Jugendliche Entfaltungs- und Gestaltungsräume im britischen Drama der 1950er und 1960er Jahre

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Osbornes Look Back in Anger markiert einen Generationenkonflikt im britischen Theater, der mit einer intensiven Thematisierung reziproker Selbst- und Weltverhältnisse in realistisch-alltäglichen dramatischen Räumen einhergeht. Die Protagonisten des kitchen-sink dramas zeichnen sich durch emotionale Positionierung aus. Die Uraufführung 1956 gilt als tiefgreifende Zäsur in der britischen Theater- und Dramengeschichte. Der Autor untersucht den Übergang von drawing-room comedies zu kitchen-sink dramas und analysiert thematisch vielfältige Texte nach 1956, die die individuellen Ich/Welt-Interaktionen jugendlicher Protagonist*innen beleuchten. Mithilfe eines umfassenden Methodengerüsts, das Dramen-, Bildungs- und Subjektivierungstheorien vereint, treten in den Analysen mannigfaltige, jugendliche Figurenkonzeptionen hervor, die sich emotional in facettenreichen Entfaltungs- und Gestaltungsräumen positionieren. Das Novum ab 1956 zeigt sich in der expliziten Thematisierung von Selbst- und Fremdverhältnissen in jugendlichen Figurennetzen. Die Inhaltsverzeichnisse umfassen Themen wie Jugend im Drama der britischen Nachkriegszeit, Subjektivierungs- und Bildungsprozesse, mentale Verortungsstrukturen, jugendliche Mitspielkompetenz, Entfaltungsräume im Kontext jugendlicher Sexualität, interfigurale Jugendgewalt und Authentizität als Ausdruck ausgewogener Ich/Welt-Positionierungen.

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Jugendliche Entfaltungs- und Gestaltungsräume im britischen Drama der 1950er und 1960er Jahre, Christof Beer

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Jugendliche Entfaltungs- und Gestaltungsräume im britischen Drama der 1950er und 1960er Jahre
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
360
ISBN13
9783631835609
Seria
Opis
Osbornes Look Back in Anger markiert einen Generationenkonflikt im britischen Theater, der mit einer intensiven Thematisierung reziproker Selbst- und Weltverhältnisse in realistisch-alltäglichen dramatischen Räumen einhergeht. Die Protagonisten des kitchen-sink dramas zeichnen sich durch emotionale Positionierung aus. Die Uraufführung 1956 gilt als tiefgreifende Zäsur in der britischen Theater- und Dramengeschichte. Der Autor untersucht den Übergang von drawing-room comedies zu kitchen-sink dramas und analysiert thematisch vielfältige Texte nach 1956, die die individuellen Ich/Welt-Interaktionen jugendlicher Protagonist*innen beleuchten. Mithilfe eines umfassenden Methodengerüsts, das Dramen-, Bildungs- und Subjektivierungstheorien vereint, treten in den Analysen mannigfaltige, jugendliche Figurenkonzeptionen hervor, die sich emotional in facettenreichen Entfaltungs- und Gestaltungsräumen positionieren. Das Novum ab 1956 zeigt sich in der expliziten Thematisierung von Selbst- und Fremdverhältnissen in jugendlichen Figurennetzen. Die Inhaltsverzeichnisse umfassen Themen wie Jugend im Drama der britischen Nachkriegszeit, Subjektivierungs- und Bildungsprozesse, mentale Verortungsstrukturen, jugendliche Mitspielkompetenz, Entfaltungsräume im Kontext jugendlicher Sexualität, interfigurale Jugendgewalt und Authentizität als Ausdruck ausgewogener Ich/Welt-Positionierungen.