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Passio Christi, Tribulatio Discipuli

Eine exegetische und narratologische Untersuchung zu den Leidensvorstellungen des lk Doppelwerks

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  • 208 stron
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Lukas erweitert die Leidensgeschichte Jesu zu einer Leidensgeschichte der Jünger, wobei die Apostelgeschichte in der Passionsgeschichte des Evangeliums proleptisch vorweggenommen wird. Die Analyse erfolgt durch exegetische und narratologische Untersuchungen der Charakteristika des lukanischen Doppelwerks. Die zentrale These besagt, dass die Geschichte der Jünger bereits im Passionsbericht antizipiert wird, wobei die Jünger als Co-Subjekte des Leidens dargestellt werden. Diese Geschichte weist eine multiple Storyline auf: Die Jünger agieren als Protagonisten mit einem eigenständigen Subplot, während Jesus als Mentor fungiert. Diese Erzählstruktur, in der die Jünger leiden und Jesus ihnen hilft, zeigt sich auch in der Apostelgeschichte, was die Passionsgeschichte als Angelpunkt der Erzählstruktur des Doppelwerks positioniert. Lukas unterscheidet terminologisch zwischen dem Leiden Jesu (passio) und dem der Jünger (tribulatio), wobei er letzteres als spezifischen Begriff für die Leidenssituationen der Jünger verwendet. Die Arbeit greift aktuelle Forschungen zur narrativen Empathie auf und entwickelt ein Modell zur Analyse der Empathie-Konstellation im lukanischen Doppelwerk. Dabei werden verschiedene Perikopen verglichen, um ein Modell für eine Leidenshermeneutik zu erstellen, das als Leidensspirale konzipiert ist.

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Passio Christi, Tribulatio Discipuli, In Jung

Język
Rok wydania
2020
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(twarda)
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Tytuł
Passio Christi, Tribulatio Discipuli
Podtytuł
Eine exegetische und narratologische Untersuchung zu den Leidensvorstellungen des lk Doppelwerks
Język
niemiecki
Autorzy
In Jung
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
208
ISBN13
9783525560402
Seria
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Opis
Lukas erweitert die Leidensgeschichte Jesu zu einer Leidensgeschichte der Jünger, wobei die Apostelgeschichte in der Passionsgeschichte des Evangeliums proleptisch vorweggenommen wird. Die Analyse erfolgt durch exegetische und narratologische Untersuchungen der Charakteristika des lukanischen Doppelwerks. Die zentrale These besagt, dass die Geschichte der Jünger bereits im Passionsbericht antizipiert wird, wobei die Jünger als Co-Subjekte des Leidens dargestellt werden. Diese Geschichte weist eine multiple Storyline auf: Die Jünger agieren als Protagonisten mit einem eigenständigen Subplot, während Jesus als Mentor fungiert. Diese Erzählstruktur, in der die Jünger leiden und Jesus ihnen hilft, zeigt sich auch in der Apostelgeschichte, was die Passionsgeschichte als Angelpunkt der Erzählstruktur des Doppelwerks positioniert. Lukas unterscheidet terminologisch zwischen dem Leiden Jesu (passio) und dem der Jünger (tribulatio), wobei er letzteres als spezifischen Begriff für die Leidenssituationen der Jünger verwendet. Die Arbeit greift aktuelle Forschungen zur narrativen Empathie auf und entwickelt ein Modell zur Analyse der Empathie-Konstellation im lukanischen Doppelwerk. Dabei werden verschiedene Perikopen verglichen, um ein Modell für eine Leidenshermeneutik zu erstellen, das als Leidensspirale konzipiert ist.