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Mittendrin und nicht dabei

Die Fernsehredaktion als Apparat journalistischer Versicherung

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  • 368 stron
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"Nun das Wichtigste vom Tag" – so beginnen oft Nachrichtensendungen. Dies klingt selbstverständlich, ist jedoch das Ergebnis eines komplexen Prozesses, der im fertigen Beitrag kaum erkennbar ist. Redaktionen prägen unser Bild der Wirklichkeit, indem sie das Publikum mit Informationen konfrontieren, die zur Diskussion anregen. Diese Studie beleuchtet die ZDF-heute-Redaktion und zeigt, wie die Redaktion ihr Verständnis der Nachrichten entwickelt. Ereignisse, organisatorische Notwendigkeiten und erwartete Publikumsreaktionen bilden den Hintergrund für die Auswahl und Darstellung der Inhalte. Die relevanten Kriterien werden fortlaufend im Austausch mit Nachrichtenentwürfen erarbeitet, um Vertrauen in eine 'akzeptable' Version zu schaffen. Redaktionen schaffen so Normalität inmitten von Ereignissen, die oft sprachlos machen. Problematisch wird die routinierte Bearbeitung von Neuigkeiten jedoch, wenn existenzielle Herausforderungen wie die Klimakrise nicht mit einem "Weiter-so" bewältigt werden können. Die Studie umfasst Aspekte wie die Geschichte und Organisation journalistischer Tätigkeit, die Arbeit der Redaktion, den redaktionellen Prozess sowie die Redaktion als Apparat der Versicherung. Ein Resümee beleuchtet den Alltag, das "Man" und die (nützliche) Ungenauigkeit in der Berichterstattung.

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Mittendrin und nicht dabei, Mirco Liefke

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Mittendrin und nicht dabei
Podtytuł
Die Fernsehredaktion als Apparat journalistischer Versicherung
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
368
ISBN13
9783658423452
Seria
Opis
"Nun das Wichtigste vom Tag" – so beginnen oft Nachrichtensendungen. Dies klingt selbstverständlich, ist jedoch das Ergebnis eines komplexen Prozesses, der im fertigen Beitrag kaum erkennbar ist. Redaktionen prägen unser Bild der Wirklichkeit, indem sie das Publikum mit Informationen konfrontieren, die zur Diskussion anregen. Diese Studie beleuchtet die ZDF-heute-Redaktion und zeigt, wie die Redaktion ihr Verständnis der Nachrichten entwickelt. Ereignisse, organisatorische Notwendigkeiten und erwartete Publikumsreaktionen bilden den Hintergrund für die Auswahl und Darstellung der Inhalte. Die relevanten Kriterien werden fortlaufend im Austausch mit Nachrichtenentwürfen erarbeitet, um Vertrauen in eine 'akzeptable' Version zu schaffen. Redaktionen schaffen so Normalität inmitten von Ereignissen, die oft sprachlos machen. Problematisch wird die routinierte Bearbeitung von Neuigkeiten jedoch, wenn existenzielle Herausforderungen wie die Klimakrise nicht mit einem "Weiter-so" bewältigt werden können. Die Studie umfasst Aspekte wie die Geschichte und Organisation journalistischer Tätigkeit, die Arbeit der Redaktion, den redaktionellen Prozess sowie die Redaktion als Apparat der Versicherung. Ein Resümee beleuchtet den Alltag, das "Man" und die (nützliche) Ungenauigkeit in der Berichterstattung.