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"Der Stürmer" und seine Leser

Ein analoges antisemitisches Netzwerk. Zur Geschichte und Propaganda­wirkung eines nationalsozialistischen Massenmediums

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  • 537 stron
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Im April 1923 erschien die erste Ausgabe des radikal-antisemitischen Wochenblatts "Der Stürmer". Noch immer gilt die Privatzeitung des fränkischen Gauleiters Julius Streicher als Musterbeispiel erfolgreicher Indoktrination. Die vorliegende Studie reflektiert diese Einschätzung mit dem interdisziplinären Ansatz einer historischen Medienwirkungsforschung. Grundlage der Untersuchung bildet die umfassende Analyse des Blattes als zeitgenössisch neuartiger "antisemitischer Boulevard" und weit über den Erscheinungsort Nürnberg hin aus äußerst populäres Massenmedium. Die Auswertung vielfältiger historischer Reaktionsquellen offenbart das Zusammenspiel zwischen der Leserschaft und der "Stürmer"-Schriftleitung: Massenhafte Einsendungen an den Verlag bis hin zu speziellen Aktivitäten wie der eigeninitiativen Errichtung unzähliger "Stürmerkästen" sind Ausdrucksformen der bewussten Zustimmung eines Teils der deutschen Bevölkerung zu den antisemitischen Inhalten des Blattes.

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"Der Stürmer" und seine Leser, Melanie Wager

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Der Stürmer" und seine Leser
Podtytuł
Ein analoges antisemitisches Netzwerk. Zur Geschichte und Propaganda­wirkung eines nationalsozialistischen Massenmediums
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
537
ISBN13
9783863317119
Seria
Opis
Im April 1923 erschien die erste Ausgabe des radikal-antisemitischen Wochenblatts "Der Stürmer". Noch immer gilt die Privatzeitung des fränkischen Gauleiters Julius Streicher als Musterbeispiel erfolgreicher Indoktrination. Die vorliegende Studie reflektiert diese Einschätzung mit dem interdisziplinären Ansatz einer historischen Medienwirkungsforschung. Grundlage der Untersuchung bildet die umfassende Analyse des Blattes als zeitgenössisch neuartiger "antisemitischer Boulevard" und weit über den Erscheinungsort Nürnberg hin aus äußerst populäres Massenmedium. Die Auswertung vielfältiger historischer Reaktionsquellen offenbart das Zusammenspiel zwischen der Leserschaft und der "Stürmer"-Schriftleitung: Massenhafte Einsendungen an den Verlag bis hin zu speziellen Aktivitäten wie der eigeninitiativen Errichtung unzähliger "Stürmerkästen" sind Ausdrucksformen der bewussten Zustimmung eines Teils der deutschen Bevölkerung zu den antisemitischen Inhalten des Blattes.