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Expeditionen ins Inselmeer

Zur Rezeption von Pazifikreisen im 18. Jahrhundert

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Wie entstehen Epochen? Im 18. Jahrhundert prägten Expeditionen in den Pazifik das europäische Geschichtsdenken und führten zur Erfindung des »zweiten Entdeckungszeitalters«. Forschungsexpeditionen, die Großbritannien und Frankreich im Zeichen der Aufklärung in die »Südsee« entsandten, suchten nach dem Kontinent »Terra australis« und beschrieben die Geografie, Natur und Menschen der Region. Die mediale Berichterstattung begleitete diese Expeditionen; insbesondere die Beiträge deutscher Naturforscher wie Johann Reinhold Forster und seinem Sohn Georg fanden Beachtung in der deutschen Presse. Die These des Buches besagt, dass in der grenzübergreifenden Rezeption der Pazifikforschung die Vorstellung eines »zweiten Entdeckungszeitalters« entstand, das den Höhepunkt einer zielstrebigen Erderkundung von Europa aus darstellt. Diese Entwicklung, die mit der Konquista im 16. Jahrhundert begann, nahm durch wissenschaftliche Neuerungen des 17. Jahrhunderts eine entscheidende Wendung und gipfelte in einer neuen Ära, in der europäische Länder friedlich um »Entdeckungen« wetteiferten. Die Untersuchung nutzt vielfältige Quellen wie Zeitungsartikel, Bibliotheksleihregister, Lektüreberichte und Schiffswracks und richtet sich sowohl an Spezialisten der Aufklärungsforschung als auch an ein breites Lesepublikum.

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Expeditionen ins Inselmeer, Sünne Juterczenka

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Expeditionen ins Inselmeer
Podtytuł
Zur Rezeption von Pazifikreisen im 18. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
384
ISBN13
9783835356849
Seria
Opis
Wie entstehen Epochen? Im 18. Jahrhundert prägten Expeditionen in den Pazifik das europäische Geschichtsdenken und führten zur Erfindung des »zweiten Entdeckungszeitalters«. Forschungsexpeditionen, die Großbritannien und Frankreich im Zeichen der Aufklärung in die »Südsee« entsandten, suchten nach dem Kontinent »Terra australis« und beschrieben die Geografie, Natur und Menschen der Region. Die mediale Berichterstattung begleitete diese Expeditionen; insbesondere die Beiträge deutscher Naturforscher wie Johann Reinhold Forster und seinem Sohn Georg fanden Beachtung in der deutschen Presse. Die These des Buches besagt, dass in der grenzübergreifenden Rezeption der Pazifikforschung die Vorstellung eines »zweiten Entdeckungszeitalters« entstand, das den Höhepunkt einer zielstrebigen Erderkundung von Europa aus darstellt. Diese Entwicklung, die mit der Konquista im 16. Jahrhundert begann, nahm durch wissenschaftliche Neuerungen des 17. Jahrhunderts eine entscheidende Wendung und gipfelte in einer neuen Ära, in der europäische Länder friedlich um »Entdeckungen« wetteiferten. Die Untersuchung nutzt vielfältige Quellen wie Zeitungsartikel, Bibliotheksleihregister, Lektüreberichte und Schiffswracks und richtet sich sowohl an Spezialisten der Aufklärungsforschung als auch an ein breites Lesepublikum.