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Reflexionen zu Mehrsprachigkeit und Sprachidentität

Eine Rekonstruktion individueller Perspektiven mehrsprachiger Jugendlicher mit Migrationserfahrung

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Mehrsprachigkeit und Migration sind fest im gesellschaftlichen Diskurs angekommen. Aber nicht nur die Gesellschaft denkt über die Vielfalt der Sprachen und Kulturen Deutschlands nach, es sind die Individuen selbst, die über Mehrsprachigkeit, Sprachgebrauch und Sprachidentität nachdenken. Die hier vorliegende qualitative Untersuchung mit vier jugendlichen Mehrsprachigen mit Migrationserfahrung zeigt, dass hybride mehrsprachige Identitäten inmitten der deutschen Gesellschaft angekommen sind, auch in der Schule. Vier Jugendliche denken über ihre Sprachen nach, reflektieren ihren Sprachgebrauch und ihre Sprachbiographien und sie zeigen dabei, dass ihre gelebte Mehrsprachigkeit sie zu sprachbewussten und sprachlernerfahrenen Menschen macht, die mit ihren Erfahrungen wertvolle Beiträge für die Gestaltung unserer vielsprachigen Gesellschaft leisten können. Die in acht intensiven Zweiergesprächen erhobenen Daten, die die Grundlage dieser Dissertationsschrift darstellen, wurden durch die Kombination einer qualitativen Inhaltanalyse und gesprächsanalytischen Verfahrensweisen ausgewertet und einerseits für tiefgehende Einzelfallanalysen sowie andererseits für die Entwicklung eines Modells der mehrsprachigen Identität aus individueller Perspektive nutzbar gemacht, das einen Beitrag zur Theoriebildung in der Soziolinguistik leisten möchte.

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Reflexionen zu Mehrsprachigkeit und Sprachidentität, Inga Christiana Eckardt

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Reflexionen zu Mehrsprachigkeit und Sprachidentität
Podtytuł
Eine Rekonstruktion individueller Perspektiven mehrsprachiger Jugendlicher mit Migrationserfahrung
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
522
ISBN13
9783111185453
Seria
Opis
Mehrsprachigkeit und Migration sind fest im gesellschaftlichen Diskurs angekommen. Aber nicht nur die Gesellschaft denkt über die Vielfalt der Sprachen und Kulturen Deutschlands nach, es sind die Individuen selbst, die über Mehrsprachigkeit, Sprachgebrauch und Sprachidentität nachdenken. Die hier vorliegende qualitative Untersuchung mit vier jugendlichen Mehrsprachigen mit Migrationserfahrung zeigt, dass hybride mehrsprachige Identitäten inmitten der deutschen Gesellschaft angekommen sind, auch in der Schule. Vier Jugendliche denken über ihre Sprachen nach, reflektieren ihren Sprachgebrauch und ihre Sprachbiographien und sie zeigen dabei, dass ihre gelebte Mehrsprachigkeit sie zu sprachbewussten und sprachlernerfahrenen Menschen macht, die mit ihren Erfahrungen wertvolle Beiträge für die Gestaltung unserer vielsprachigen Gesellschaft leisten können. Die in acht intensiven Zweiergesprächen erhobenen Daten, die die Grundlage dieser Dissertationsschrift darstellen, wurden durch die Kombination einer qualitativen Inhaltanalyse und gesprächsanalytischen Verfahrensweisen ausgewertet und einerseits für tiefgehende Einzelfallanalysen sowie andererseits für die Entwicklung eines Modells der mehrsprachigen Identität aus individueller Perspektive nutzbar gemacht, das einen Beitrag zur Theoriebildung in der Soziolinguistik leisten möchte.