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Berlins verschwundene Denkmäler

Eine Verlustanalyse von 1918 bis heute. Dissertationsschrift

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Denkmäler sind nicht nur ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur der Gegenwart, sondern werden auch für künftige Generationen errichtet. Dennoch werden sie vielfach zerstört, verändert oder an andere Orte gestellt, werden Opfer von Kriegen, Vandalismus und politischen Umbrüchen.Kirsten Otto analysiert erstmals systematisch solche Verluste in Berlin seit dem Untergang der Monarchie 1918. Im ersten Teil ihrer Arbeit schildert sie die Schicksale einzelner Monumente und die fortwährenden Verwerfungen innerhalb der Berliner Denkmallandschaft. Thematisiert werden unter anderem die rassistisch motivierte Entfernung von Denkmälern während des Nationalsozialismus, wie Denkmalobjekte zwischen die Fronten des Kalten Krieges gerieten oder wie mit den Monumenten kommunistischer Helden nach dem Fall der Mauer umgegangen wurde. Darüber hinaus richtet die Autorin den Fokus auf konkurrierende erinnerungspolitische und ökonomische Argumente bei den Diskussionen um Erhalt oder Beseitigung. Im zweiten Teil des Buches werden Umgangsmöglichkeiten mit Objekten und Orten unter kulturwissenschaftlichen Fragestellungen analysiert. Der Perspektivwechsel vom existierenden zum verschwundenen Denkmal ermöglicht neue Erkenntnisse über Funktion und Wirkung von Denkmälern überhaupt.

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Berlins verschwundene Denkmäler, Kirsten Otto

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Berlins verschwundene Denkmäler
Podtytuł
Eine Verlustanalyse von 1918 bis heute. Dissertationsschrift
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
448
ISBN13
9783867323574
Seria
Tagi
Opis
Denkmäler sind nicht nur ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur der Gegenwart, sondern werden auch für künftige Generationen errichtet. Dennoch werden sie vielfach zerstört, verändert oder an andere Orte gestellt, werden Opfer von Kriegen, Vandalismus und politischen Umbrüchen.Kirsten Otto analysiert erstmals systematisch solche Verluste in Berlin seit dem Untergang der Monarchie 1918. Im ersten Teil ihrer Arbeit schildert sie die Schicksale einzelner Monumente und die fortwährenden Verwerfungen innerhalb der Berliner Denkmallandschaft. Thematisiert werden unter anderem die rassistisch motivierte Entfernung von Denkmälern während des Nationalsozialismus, wie Denkmalobjekte zwischen die Fronten des Kalten Krieges gerieten oder wie mit den Monumenten kommunistischer Helden nach dem Fall der Mauer umgegangen wurde. Darüber hinaus richtet die Autorin den Fokus auf konkurrierende erinnerungspolitische und ökonomische Argumente bei den Diskussionen um Erhalt oder Beseitigung. Im zweiten Teil des Buches werden Umgangsmöglichkeiten mit Objekten und Orten unter kulturwissenschaftlichen Fragestellungen analysiert. Der Perspektivwechsel vom existierenden zum verschwundenen Denkmal ermöglicht neue Erkenntnisse über Funktion und Wirkung von Denkmälern überhaupt.