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Beruf und Gesellschaft

Ansprüche, Wirklichkeiten und Herausforderungen des Politikunterrichts an Berufsschulen

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Im Einklang mit den aktuellen curricularen Entwicklungen zeigt die institutionelle Segmentierung des Schulwesens eine problematische Verkürzung des Bildungsanspruchs in der politischen Bildung. Statt die gesellschaftspolitische Relevanz politischer Bildung zu betonen, dominieren oft entpolitisierende "Kammerprüfungen" im Politikunterricht. Diese Tendenz ist besonders bedenklich angesichts der wachsenden Kluft zwischen der politischen Elite und sozioökonomisch benachteiligten Gruppen. Das Buch erörtert die konstitutiven Merkmale des Politikunterrichts in der dualen Ausbildung und beleuchtet historisch gewachsene Strukturen sowie aktuelle Entwicklungen der politischen Bildung an Berufsschulen. Ausgehend vom politikdidaktischen Prinzip der Lebensweltorientierung werden die Gesellschaftsdeutungen von Auszubildenden in Bezug auf ihre Teilhabeerfahrungen und -vorstellungen analysiert. Die Kapitel umfassen die Beziehung zwischen beruflicher und politischer Bildung, Grundsätze politischer Bildung für die Berufsschule, die Lebenslage der Auszubildenden aus sozialisationstheoretischer Perspektive, das methodische Design zur Erforschung gesellschaftlicher Orientierungen sowie die Auswertungsergebnisse dieser Orientierungen. Die Schlussbetrachtung fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, gefolgt von einem Literaturverzeichnis.

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Beruf und Gesellschaft, Christine Engartner

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Beruf und Gesellschaft
Podtytuł
Ansprüche, Wirklichkeiten und Herausforderungen des Politikunterrichts an Berufsschulen
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
672
ISBN13
9783658429669
Seria
Tagi
Opis
Im Einklang mit den aktuellen curricularen Entwicklungen zeigt die institutionelle Segmentierung des Schulwesens eine problematische Verkürzung des Bildungsanspruchs in der politischen Bildung. Statt die gesellschaftspolitische Relevanz politischer Bildung zu betonen, dominieren oft entpolitisierende "Kammerprüfungen" im Politikunterricht. Diese Tendenz ist besonders bedenklich angesichts der wachsenden Kluft zwischen der politischen Elite und sozioökonomisch benachteiligten Gruppen. Das Buch erörtert die konstitutiven Merkmale des Politikunterrichts in der dualen Ausbildung und beleuchtet historisch gewachsene Strukturen sowie aktuelle Entwicklungen der politischen Bildung an Berufsschulen. Ausgehend vom politikdidaktischen Prinzip der Lebensweltorientierung werden die Gesellschaftsdeutungen von Auszubildenden in Bezug auf ihre Teilhabeerfahrungen und -vorstellungen analysiert. Die Kapitel umfassen die Beziehung zwischen beruflicher und politischer Bildung, Grundsätze politischer Bildung für die Berufsschule, die Lebenslage der Auszubildenden aus sozialisationstheoretischer Perspektive, das methodische Design zur Erforschung gesellschaftlicher Orientierungen sowie die Auswertungsergebnisse dieser Orientierungen. Die Schlussbetrachtung fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, gefolgt von einem Literaturverzeichnis.