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Caring Girlhood - Verhütung als Sorgearbeit von Mädchen

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  • 219 stron
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Dieser Band untersucht, wie Mädchen durch ihre Verhütungsarbeit bereits in der Jugend in die geschlechtliche Arbeitsteilung der kapitalistischen Gesellschaft integriert sind. Die Autorin zeigt anhand von problemzentrierten Gruppendiskussionen, dass Mädchen beim Verschreibungsprozess der Pille erhebliche zeitliche Ressourcen sowie finanzielle Mittel und mentale Arbeit aufbringen müssen, um strukturelle Zugangsbarrieren zu überwinden. Diese Verhütungsarbeit bindet sie in das Verteilungssystem von Ressourcen und in Care-Ökonomien ein. Obwohl Mädchen oft als von materieller Arbeit befreit angesehen werden, bleibt ihre Rolle in der geschlechtlichen Arbeitsteilung unberücksichtigt. Durch die Anwendung geschlechtersoziologischer Sorgetheorien verdeutlicht die Autorin, dass Mädchen Sorgearbeit als spezifische Form der Schattenarbeit in ihrer Sozialisation vermittelt wird, sodass sie diese nicht erlernen müssen, sondern bereits aktiv leisten. Die Studie zeigt, dass Mädchen Veränderungen fordern, die ihre reproduktive Selbstbestimmung verbessern könnten, und liefert Anregungen für die feministische Mädchenarbeit, Sexualpädagogik und Verhütungsberatung. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie die symbolische Abseitsstellung von Mädchen, den Forschungsstand zur Verhütung, geschlechtersoziologische Perspektiven auf Sorge, sowie methodologische Überlegungen zur Forschung mit Mädchen über Verhütung.

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Caring Girlhood - Verhütung als Sorgearbeit von Mädchen, Anne Rauber

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Caring Girlhood - Verhütung als Sorgearbeit von Mädchen
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
219
ISBN13
9783658460471
Seria
Tagi
Opis
Dieser Band untersucht, wie Mädchen durch ihre Verhütungsarbeit bereits in der Jugend in die geschlechtliche Arbeitsteilung der kapitalistischen Gesellschaft integriert sind. Die Autorin zeigt anhand von problemzentrierten Gruppendiskussionen, dass Mädchen beim Verschreibungsprozess der Pille erhebliche zeitliche Ressourcen sowie finanzielle Mittel und mentale Arbeit aufbringen müssen, um strukturelle Zugangsbarrieren zu überwinden. Diese Verhütungsarbeit bindet sie in das Verteilungssystem von Ressourcen und in Care-Ökonomien ein. Obwohl Mädchen oft als von materieller Arbeit befreit angesehen werden, bleibt ihre Rolle in der geschlechtlichen Arbeitsteilung unberücksichtigt. Durch die Anwendung geschlechtersoziologischer Sorgetheorien verdeutlicht die Autorin, dass Mädchen Sorgearbeit als spezifische Form der Schattenarbeit in ihrer Sozialisation vermittelt wird, sodass sie diese nicht erlernen müssen, sondern bereits aktiv leisten. Die Studie zeigt, dass Mädchen Veränderungen fordern, die ihre reproduktive Selbstbestimmung verbessern könnten, und liefert Anregungen für die feministische Mädchenarbeit, Sexualpädagogik und Verhütungsberatung. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie die symbolische Abseitsstellung von Mädchen, den Forschungsstand zur Verhütung, geschlechtersoziologische Perspektiven auf Sorge, sowie methodologische Überlegungen zur Forschung mit Mädchen über Verhütung.