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Armer Heinrich, reicher Heinrich - Deutscher Heinrich

Die literarische Karriere eines Namens im neunzehnten Jahrhundert

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Der Eigenname ist ein vielschichtiges sprachliches Phänomen, das in der Literatur durch sein assoziatives Potenzial eine zentrale Rolle spielt. Im neunzehnten Jahrhundert dominiert ein einzelner Name die deutsche Literatur, sowohl durch seine Häufigkeit als auch durch seine bedeutende Platzierung in bedeutenden Werken. Heinrich von Ofterdingen steht in einer Reihe mit anderen ikonischen Figuren wie Heinrich Faust und Klaus Heinrich. Der Eigenname ist jedoch nie ein unbeschriebenes Blatt. Rebecca Richter zeigt, wie der deutsche Herrschername im neunzehnten Jahrhundert zum deutschen Dichtermythos erweitert wird, wobei das Künstler-Ich in einer sich modernisierenden Welt entweder fließend oder flüchtig wird. Diese Dualität ist bereits im Namen Heinrich angelegt. Das Buch gliedert sich in mehrere Abschnitte, darunter eine einleitende Betrachtung der Namenkunde, die Analyse von Doppelgängern und Konsumenten, sowie die Rolle des Dichters als Mythos. Es wird auch die Dekonstruktion des Mythos am Beispiel des grünen Heinrich thematisiert. Abschließend wird der Einfluss auf das 20. Jahrhundert, insbesondere auf Thomas Manns Werk, beleuchtet. Die Schlussbemerkung rundet die Untersuchung ab und bietet einen Ausblick auf die Entwicklungen in der Literatur.

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Armer Heinrich, reicher Heinrich - Deutscher Heinrich, Rebecca Richter

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Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Armer Heinrich, reicher Heinrich - Deutscher Heinrich
Podtytuł
Die literarische Karriere eines Namens im neunzehnten Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN13
9783662635476
Seria
Tagi
Opis
Der Eigenname ist ein vielschichtiges sprachliches Phänomen, das in der Literatur durch sein assoziatives Potenzial eine zentrale Rolle spielt. Im neunzehnten Jahrhundert dominiert ein einzelner Name die deutsche Literatur, sowohl durch seine Häufigkeit als auch durch seine bedeutende Platzierung in bedeutenden Werken. Heinrich von Ofterdingen steht in einer Reihe mit anderen ikonischen Figuren wie Heinrich Faust und Klaus Heinrich. Der Eigenname ist jedoch nie ein unbeschriebenes Blatt. Rebecca Richter zeigt, wie der deutsche Herrschername im neunzehnten Jahrhundert zum deutschen Dichtermythos erweitert wird, wobei das Künstler-Ich in einer sich modernisierenden Welt entweder fließend oder flüchtig wird. Diese Dualität ist bereits im Namen Heinrich angelegt. Das Buch gliedert sich in mehrere Abschnitte, darunter eine einleitende Betrachtung der Namenkunde, die Analyse von Doppelgängern und Konsumenten, sowie die Rolle des Dichters als Mythos. Es wird auch die Dekonstruktion des Mythos am Beispiel des grünen Heinrich thematisiert. Abschließend wird der Einfluss auf das 20. Jahrhundert, insbesondere auf Thomas Manns Werk, beleuchtet. Die Schlussbemerkung rundet die Untersuchung ab und bietet einen Ausblick auf die Entwicklungen in der Literatur.