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Ein Bild für die Ewigkeit

Michelangelos Strategien für Nachleben und Nachruhm

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  • 400 stron
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Andrea Schloemer weist nach, dass Michelangelo Buonarroti schon zu Lebzeiten Strategien anwandte, um seinen Nachruhm zu sichern. Der Künstler behielt sich die Deutungshoheit über sein künstlerisches Leben vor und verankerte sich durch Imagepflege im kollektiven Gedächtnis der Menschheit. Die Autorin schließt hier eine Forschungslücke. "Ein Bild für die Ewigkeit" ist das erste Werk, das den Umgang Michelangelo Buonarrotis mit seinem Ruhm und Nachruhm untersucht. Andrea Schloemer erbringt den Nachweis, dass der Künstler, ausgelöst durch das erste Julius-Grabmal-Projekt 1505/06, beschließt, zukünftig alle Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen. Seine kompromisslose Art gründet auf dem Bewusstsein, eine künstlerische Ausnahmeerscheinung in drei Kunstgattungen zu sein. Mächtige Mäzene zittern vor ihm oder werden zu Bittstellern degradiert. In Florenz und in Rom hinterlässt er großartige künstlerischen Spuren, die nur mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden: Er inszenierte sich zu Lebzeiten als Einzelgänger und einsamer Künstler. Durch sein intelligentes Agieren sicherte er sich die Deutungshoheit über seine Kunst und sein Leben. Seine Kunstwerke sind daher nicht nur Träger seiner Memoria, sondern erfahren Verehrung als seine Hoheitszeichen. Mit ihrer Arbeit schließt Andrea Schloemer eine Forschungslücke.

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Ein Bild für die Ewigkeit, Andrea Schloemer

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ein Bild für die Ewigkeit
Podtytuł
Michelangelos Strategien für Nachleben und Nachruhm
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
400
ISBN13
9783534273119
Seria
Opis
Andrea Schloemer weist nach, dass Michelangelo Buonarroti schon zu Lebzeiten Strategien anwandte, um seinen Nachruhm zu sichern. Der Künstler behielt sich die Deutungshoheit über sein künstlerisches Leben vor und verankerte sich durch Imagepflege im kollektiven Gedächtnis der Menschheit. Die Autorin schließt hier eine Forschungslücke. "Ein Bild für die Ewigkeit" ist das erste Werk, das den Umgang Michelangelo Buonarrotis mit seinem Ruhm und Nachruhm untersucht. Andrea Schloemer erbringt den Nachweis, dass der Künstler, ausgelöst durch das erste Julius-Grabmal-Projekt 1505/06, beschließt, zukünftig alle Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen. Seine kompromisslose Art gründet auf dem Bewusstsein, eine künstlerische Ausnahmeerscheinung in drei Kunstgattungen zu sein. Mächtige Mäzene zittern vor ihm oder werden zu Bittstellern degradiert. In Florenz und in Rom hinterlässt er großartige künstlerischen Spuren, die nur mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden: Er inszenierte sich zu Lebzeiten als Einzelgänger und einsamer Künstler. Durch sein intelligentes Agieren sicherte er sich die Deutungshoheit über seine Kunst und sein Leben. Seine Kunstwerke sind daher nicht nur Träger seiner Memoria, sondern erfahren Verehrung als seine Hoheitszeichen. Mit ihrer Arbeit schließt Andrea Schloemer eine Forschungslücke.