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Begründung und Reichweite der aktienrechtlichen Legalitätspflicht

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Die Legalitätspflicht des Vorstands lässt sich über eine rechtsgedankliche Anwendung des 134 BGB begründen, der den Geltungsanspruch der Rechtsordnung im Zivilrecht ausdrückt. 134 BGB gibt durch die ihm immanente Verhältnismäßigkeitsabwägung auch das Prüfungsprogramm vor, mit dem Legalitätspflichtsverstöße ermittelt werden können. In allen Bereichen des Wirtschaftsrechts sehen sich Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften mit einer Vielzahl von Gesetzen konfrontiert. Zugleich sind sie als Geschäftsleiter verpflichtet, den regelmäßig in der Gewinnerzielung liegenden Gesellschaftszweck zu fördern. Die Publikation nimmt das hieraus resultierende Spannungsfeld zwischen Legalität und Gewinnerzielung in den Blick und fragt zunächst, auf welcher Grundlage es zu legitimieren ist, dass Gesetze im Außenverhältnis auf den Pflichtenkatalog im Organverhältnis einwirken können. Im Anschluss hieran wird deutlich, dass die Frage, ob der Vorstand im Organverhältnis zur Einhaltung eines bestimmten Gesetzes verpflichtet ist, nur anhand einer umfassenden Interessenabwägung beantwortet werden kann. Inhaltsverzeichnis Verständnis, Bedeutung und Unterteilung der Legalitätspflicht Sorgfaltspflichtverletzungen nach § 93 AktG Einheit der Rechtsordnung Dogmatische Begründung der Legalitätspflicht über § 134 BGB Reichweite der Legalitätspflicht hinsichtlich gesetzlicher und nicht-gesetzlicher Rechtsbindungen

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Begründung und Reichweite der aktienrechtlichen Legalitätspflicht, Manuel Schmutzler

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Begründung und Reichweite der aktienrechtlichen Legalitätspflicht
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
438
ISBN13
9783631823620
Seria
Opis
Die Legalitätspflicht des Vorstands lässt sich über eine rechtsgedankliche Anwendung des 134 BGB begründen, der den Geltungsanspruch der Rechtsordnung im Zivilrecht ausdrückt. 134 BGB gibt durch die ihm immanente Verhältnismäßigkeitsabwägung auch das Prüfungsprogramm vor, mit dem Legalitätspflichtsverstöße ermittelt werden können. In allen Bereichen des Wirtschaftsrechts sehen sich Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften mit einer Vielzahl von Gesetzen konfrontiert. Zugleich sind sie als Geschäftsleiter verpflichtet, den regelmäßig in der Gewinnerzielung liegenden Gesellschaftszweck zu fördern. Die Publikation nimmt das hieraus resultierende Spannungsfeld zwischen Legalität und Gewinnerzielung in den Blick und fragt zunächst, auf welcher Grundlage es zu legitimieren ist, dass Gesetze im Außenverhältnis auf den Pflichtenkatalog im Organverhältnis einwirken können. Im Anschluss hieran wird deutlich, dass die Frage, ob der Vorstand im Organverhältnis zur Einhaltung eines bestimmten Gesetzes verpflichtet ist, nur anhand einer umfassenden Interessenabwägung beantwortet werden kann. Inhaltsverzeichnis Verständnis, Bedeutung und Unterteilung der Legalitätspflicht Sorgfaltspflichtverletzungen nach § 93 AktG Einheit der Rechtsordnung Dogmatische Begründung der Legalitätspflicht über § 134 BGB Reichweite der Legalitätspflicht hinsichtlich gesetzlicher und nicht-gesetzlicher Rechtsbindungen