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Die Radikalisierung der Militärjustiz im "Dritten Reich"

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  • 160 stron
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Die deutsche Wehrmachtsgerichtsbarkeit verhängte während des 2. Weltkrieges mindestens 12.000, nach neuesten Schätzungen sogar rund 50.000 Todesurteile, von denen annähernd 90 Prozent vollstreckt wurden. Diese Zahlen übersteigen die bisherigen Standards der Militärjustiz und verdeutlichen einen massiven „qualitativen und quantitativen Dimensionssprung“. Die Frage, wie es zu solch hohen Blutopfern kam, wird durch wissenschaftliche Untersuchungen beleuchtet, die die schrittweise Durchdringung und Radikalisierung der Militärjustiz durch die NS-Ideologie als Hauptursache identifizieren. Diese Thematik möchte ich in einer 80 bis 120-seitigen Magisterarbeit umfassender behandeln, wobei der Schwerpunkt auf der „Radikalisierung der Militärjustiz“ liegen wird. Im Hauptteil der Arbeit sollen verschiedene Themenbereiche behandelt werden, darunter die Entstehung und Entwicklung der Militärjustiz im 1. Weltkrieg und der Weimarer Republik, die Vorbereitung der „neuen“ Militärjustiz von 1933 bis 1939 sowie deren Anwendung im Krieg durch das „Justiz-Offizierskorps“. Besondere Berücksichtigung finden die Verurteilungen zum Tode, etwa wegen Wehrkraftzersetzung, Mundraub oder Fahnenflucht, sowie die Fälle von Selbstverstümmelung und Gehorsamsverweigerung. Diese Aspekte werden in Unterkapiteln und eigenständigen Kapiteln behandelt, um die Thematik umfassend zu beleuchten.

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Die Radikalisierung der Militärjustiz im "Dritten Reich", Kai Fortelka

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Radikalisierung der Militärjustiz im "Dritten Reich"
Język
niemiecki
Wydawca
Diplom.de
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
160
ISBN13
9783838628103
Seria
Opis
Die deutsche Wehrmachtsgerichtsbarkeit verhängte während des 2. Weltkrieges mindestens 12.000, nach neuesten Schätzungen sogar rund 50.000 Todesurteile, von denen annähernd 90 Prozent vollstreckt wurden. Diese Zahlen übersteigen die bisherigen Standards der Militärjustiz und verdeutlichen einen massiven „qualitativen und quantitativen Dimensionssprung“. Die Frage, wie es zu solch hohen Blutopfern kam, wird durch wissenschaftliche Untersuchungen beleuchtet, die die schrittweise Durchdringung und Radikalisierung der Militärjustiz durch die NS-Ideologie als Hauptursache identifizieren. Diese Thematik möchte ich in einer 80 bis 120-seitigen Magisterarbeit umfassender behandeln, wobei der Schwerpunkt auf der „Radikalisierung der Militärjustiz“ liegen wird. Im Hauptteil der Arbeit sollen verschiedene Themenbereiche behandelt werden, darunter die Entstehung und Entwicklung der Militärjustiz im 1. Weltkrieg und der Weimarer Republik, die Vorbereitung der „neuen“ Militärjustiz von 1933 bis 1939 sowie deren Anwendung im Krieg durch das „Justiz-Offizierskorps“. Besondere Berücksichtigung finden die Verurteilungen zum Tode, etwa wegen Wehrkraftzersetzung, Mundraub oder Fahnenflucht, sowie die Fälle von Selbstverstümmelung und Gehorsamsverweigerung. Diese Aspekte werden in Unterkapiteln und eigenständigen Kapiteln behandelt, um die Thematik umfassend zu beleuchten.