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Kardinal Cesare Baronio und das Kurienzeremoniell des posttridentinischen Papsttums

Ein Beitrag zur Geschichte der römischen Kurie während der zweiten Hälfte des Cinquecento

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Innerhalb der Forschung mangelt es immer noch an einer kritischen Neuauswertung der Arbeiten des Oratorianers und Kardinals Cesare Baronios sowie seiner kirchlichen Laufbahn innerhalb der römischen Kurie. Deshalb geht es in der hier dargelegten Untersuchung darum, eine vertiefte, auf die verfügbaren Quellen gestützte und die historischen Disziplinen sowie Methoden des 21. Jahrhunderts bündelnde Geschichte von Liturgie, Zeremoniell und Kirchenhistoriographie der katholischen Kirche während der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts vorzulegen. Das Konzil von Trient (1545-1563) schuf die Grundlagen für eine Reform, mit welcher die Kurie die liturgischen Bücher bearbeiten und mit Hilfe derselben ihre eigene Zeremonialkultur neu organisieren konnte. Auf diese Neufassung des Kurienzeremoniells zwischen den Pontifikaten Pius' V. und Gregors' XIII. soll der Schwerpunkt der Untersuchung gelegt werden, indem Kirchen-, Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte zu einer Einheit verschmelzen. Der Beitrag Baronios steht in engstem, aber bisher noch kaum bemerktem Zusammenhang mit der Entstehung seiner zwölfbändigen "Annales Ecclesiastici", mit denen die katholische Kirchengeschichtsschreibung für Jahrhunderte gültige Referenztexte vorlegte.

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Kardinal Cesare Baronio und das Kurienzeremoniell des posttridentinischen Papsttums, Filip Malesevic

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Rok wydania
2021
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(twarda)
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Tytuł
Kardinal Cesare Baronio und das Kurienzeremoniell des posttridentinischen Papsttums
Podtytuł
Ein Beitrag zur Geschichte der römischen Kurie während der zweiten Hälfte des Cinquecento
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
581
ISBN13
9783110739640
Seria
Tagi
Opis
Innerhalb der Forschung mangelt es immer noch an einer kritischen Neuauswertung der Arbeiten des Oratorianers und Kardinals Cesare Baronios sowie seiner kirchlichen Laufbahn innerhalb der römischen Kurie. Deshalb geht es in der hier dargelegten Untersuchung darum, eine vertiefte, auf die verfügbaren Quellen gestützte und die historischen Disziplinen sowie Methoden des 21. Jahrhunderts bündelnde Geschichte von Liturgie, Zeremoniell und Kirchenhistoriographie der katholischen Kirche während der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts vorzulegen. Das Konzil von Trient (1545-1563) schuf die Grundlagen für eine Reform, mit welcher die Kurie die liturgischen Bücher bearbeiten und mit Hilfe derselben ihre eigene Zeremonialkultur neu organisieren konnte. Auf diese Neufassung des Kurienzeremoniells zwischen den Pontifikaten Pius' V. und Gregors' XIII. soll der Schwerpunkt der Untersuchung gelegt werden, indem Kirchen-, Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte zu einer Einheit verschmelzen. Der Beitrag Baronios steht in engstem, aber bisher noch kaum bemerktem Zusammenhang mit der Entstehung seiner zwölfbändigen "Annales Ecclesiastici", mit denen die katholische Kirchengeschichtsschreibung für Jahrhunderte gültige Referenztexte vorlegte.