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Romantiere

Zoopoetik bei Wieland und Wezel

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  • 336 stron
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Diese literaturwissenschaftliche Studie untersucht Konzeptionen des Tiers in der Spätaufklärung, wobei Tiere als wichtige Grenzfiguren in der Anthropologie des 18. Jahrhunderts fungieren. Sowohl die abstrakte Kategorie 'das Tier' als auch konkrete Tiere, insbesondere Affen, spielen eine zentrale Rolle. Auch im politischen Denken der Aufklärung sind tierliche Reflexionsfiguren wie Wölfe oder Löwen häufig anzutreffen. Die Arbeit analysiert, wie zeitgenössische Romane von Wieland und Wezel aus diesen Tierfigurationen eine Zoopoetik entwickeln. Der spezifische 'Gebrauch' der Romantiere in den untersuchten Texten verdeutlicht die Funktion von Tierkonzeptionen für die Anthropologie und Politik des 18. Jahrhunderts. Die Studie gliedert sich in zwei Hauptteile. Der erste Teil behandelt selbstreflexive Liminalanthropologie und untersucht latente Tierkonzeptionen in Beobachtungsverfahren sowie die Fabel- und Romantheorie. Der zweite Teil widmet sich der politischen Zoologie und thematisiert Theriotopien in der politischen Theorie der Aufklärung und deren Relevanz in verschiedenen literarischen Kontexten. Die Untersuchung schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf die Romantiere um 1800.

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Romantiere, Adrian Robanus

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Romantiere
Podtytuł
Zoopoetik bei Wieland und Wezel
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
336
ISBN13
9783476057556
Seria
Tagi
Opis
Diese literaturwissenschaftliche Studie untersucht Konzeptionen des Tiers in der Spätaufklärung, wobei Tiere als wichtige Grenzfiguren in der Anthropologie des 18. Jahrhunderts fungieren. Sowohl die abstrakte Kategorie 'das Tier' als auch konkrete Tiere, insbesondere Affen, spielen eine zentrale Rolle. Auch im politischen Denken der Aufklärung sind tierliche Reflexionsfiguren wie Wölfe oder Löwen häufig anzutreffen. Die Arbeit analysiert, wie zeitgenössische Romane von Wieland und Wezel aus diesen Tierfigurationen eine Zoopoetik entwickeln. Der spezifische 'Gebrauch' der Romantiere in den untersuchten Texten verdeutlicht die Funktion von Tierkonzeptionen für die Anthropologie und Politik des 18. Jahrhunderts. Die Studie gliedert sich in zwei Hauptteile. Der erste Teil behandelt selbstreflexive Liminalanthropologie und untersucht latente Tierkonzeptionen in Beobachtungsverfahren sowie die Fabel- und Romantheorie. Der zweite Teil widmet sich der politischen Zoologie und thematisiert Theriotopien in der politischen Theorie der Aufklärung und deren Relevanz in verschiedenen literarischen Kontexten. Die Untersuchung schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf die Romantiere um 1800.