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Mit losgebundenen Flügeln

Zur Mobilität im Leben der Sängerin und Musikschriftstellerin Elise Polko

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  • 416 stron
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Dass heutzutage noch jemand die "Märchenprinzessin" Elise Polko (1823-1899) kennt, ist vermutlich eher die Ausnahme. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war sie jedoch durch ihr kulturelles Handeln enorm präsent. Zunächst begann sie in Leipzig unter Felix Mendelssohn Bartholdy eine Gesangslaufbahn, bevor sie als Schriftstellerin bekannt wurde. Ihr Debüt, die Musikalischen Märchen (1852), brachte ihr ein großes Publikum. Die vorliegende biografische Studie macht Elise Polko wieder sichtbar und betrachtet ihre Mobilität als kulturwissenschaftliche Perspektive. Ihre Gesundheit, Vorbehalte gegenüber schreibenden Frauen, der Beruf ihres Mannes bei der Eisenbahn und finanzielle Engpässe schränkten sie ein, sodass sie nicht immer "mit losgebundenen Flügeln" unterwegs war. Dennoch entsteht das Bild einer bemerkenswerten, eigenständigen und flexiblen Frau, die trotz aller Umstände aktiv am Musikleben des 19. Jahrhunderts teilnahm und es mitgestaltete. In einer werkzentrierten Musikgeschichtsschreibung hat sie bislang jedoch keine Rolle gespielt. Die Studie umfasst verschiedene Themen, darunter ihre familiären Hintergründe, öffentliche Auftritte, den Werdegang zur Schriftstellerin und Erinnerungen an Felix Mendelssohn-Bartholdy.

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Mit losgebundenen Flügeln, Viola Herbst

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Mit losgebundenen Flügeln
Podtytuł
Zur Mobilität im Leben der Sängerin und Musikschriftstellerin Elise Polko
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
416
ISBN13
9783662649558
Seria
Tagi
Opis
Dass heutzutage noch jemand die "Märchenprinzessin" Elise Polko (1823-1899) kennt, ist vermutlich eher die Ausnahme. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war sie jedoch durch ihr kulturelles Handeln enorm präsent. Zunächst begann sie in Leipzig unter Felix Mendelssohn Bartholdy eine Gesangslaufbahn, bevor sie als Schriftstellerin bekannt wurde. Ihr Debüt, die Musikalischen Märchen (1852), brachte ihr ein großes Publikum. Die vorliegende biografische Studie macht Elise Polko wieder sichtbar und betrachtet ihre Mobilität als kulturwissenschaftliche Perspektive. Ihre Gesundheit, Vorbehalte gegenüber schreibenden Frauen, der Beruf ihres Mannes bei der Eisenbahn und finanzielle Engpässe schränkten sie ein, sodass sie nicht immer "mit losgebundenen Flügeln" unterwegs war. Dennoch entsteht das Bild einer bemerkenswerten, eigenständigen und flexiblen Frau, die trotz aller Umstände aktiv am Musikleben des 19. Jahrhunderts teilnahm und es mitgestaltete. In einer werkzentrierten Musikgeschichtsschreibung hat sie bislang jedoch keine Rolle gespielt. Die Studie umfasst verschiedene Themen, darunter ihre familiären Hintergründe, öffentliche Auftritte, den Werdegang zur Schriftstellerin und Erinnerungen an Felix Mendelssohn-Bartholdy.