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Paulus polemisch

Dekonstruktionen kreuzestheologischer Lesarten von Gegnern und Gegnerinnen in 2Kor 10-13

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Feindbildkonstruktionen von konkurrierenden Missionierenden werden besonders in 2Kor 10-13 anschaulich und in der Auslegungsgeschichte breit rezipiert, die aber weniger den polemischen Kontext der historischen Situation beachtet, als vielmehr durch eine "kreuzestheologische" Brille die "anderen" Predigenden als "herrlichkeitstheologische" Gegner*innen (re-)produziert. Solche Verzerrungen der paulinischen Konkurrenz, insbesondere durch religionsgeschichtliche Einordnungen, sind durch die Containerbegriffe "Kreuzestheologie" und "Polemik" bedingt und werden in der vorliegenden Untersuchung mithilfe sprach- und literaturwissenschaftlicher Einsichten zum Phänomen "Polemik" dekonstruiert. Mittels archäologischer Methode gräbt sich die Verfasserin durch drei Strata: Von der gegenwärtigen Exegese der letzten vier Kapitel des 2Kor über Luthers aktualisierende Lesarten hin zur paulinischen Inszenierung der "Anderen", die sich theologisch von Paulus vielleicht gar nicht so sehr unterscheiden.

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Paulus polemisch, Friederike Eichhorn-Remmel

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Paulus polemisch
Podtytuł
Dekonstruktionen kreuzestheologischer Lesarten von Gegnern und Gegnerinnen in 2Kor 10-13
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
501
ISBN13
9783506791672
Seria
Tagi
Opis
Feindbildkonstruktionen von konkurrierenden Missionierenden werden besonders in 2Kor 10-13 anschaulich und in der Auslegungsgeschichte breit rezipiert, die aber weniger den polemischen Kontext der historischen Situation beachtet, als vielmehr durch eine "kreuzestheologische" Brille die "anderen" Predigenden als "herrlichkeitstheologische" Gegner*innen (re-)produziert. Solche Verzerrungen der paulinischen Konkurrenz, insbesondere durch religionsgeschichtliche Einordnungen, sind durch die Containerbegriffe "Kreuzestheologie" und "Polemik" bedingt und werden in der vorliegenden Untersuchung mithilfe sprach- und literaturwissenschaftlicher Einsichten zum Phänomen "Polemik" dekonstruiert. Mittels archäologischer Methode gräbt sich die Verfasserin durch drei Strata: Von der gegenwärtigen Exegese der letzten vier Kapitel des 2Kor über Luthers aktualisierende Lesarten hin zur paulinischen Inszenierung der "Anderen", die sich theologisch von Paulus vielleicht gar nicht so sehr unterscheiden.