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"Über das Geistige in der Kunst" von Wassily Kandinsky. Kandiskys Bruch mit der naturalistischen Tradition

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (Katholische Theologie), Veranstaltung: Spuren des Religiösen in zeitgenössischer Literatur und Kunst, Sprache: Deutsch. Kandinskys abstrakte Malerei wird oft als bloße Ansammlung farbiger Linien oder Flächen wahrgenommen, manchmal sogar als hässlich oder sinnlos. Er sieht jedoch in der Abstraktion das Geistige und Religiöse. Für Kandinsky ist das Abstrakte das Gegenüber des Gegenständlichen und steht für eine gegenstandlose Kunst. Je mehr die organische Form zurücktritt, desto mehr tritt das Abstrakte in den Vordergrund. Obwohl er den Begriff des Abstrakten nicht konkret definiert, wird klar, dass er es als die wahre Realität betrachtet. Kunstwerke sollten nicht nur die Natur nachahmen, sondern zu den geistigen Ursachen aufsteigen. Kandinsky bricht mit der naturalistischen Tradition und setzt einen neuen Maßstab, der über das Sichtbare und Wissenschaftlich Belegbare hinausgeht. Das Abstrakte wird als Relativierung und Verschlüsselung des Gegenstandes verstanden. Für ihn beinhaltet das Abstrakte reine Formen, Farben und Flächen, was auch reine Schönheit impliziert. Er verwendet klare, unvermischte Farben und deutlich abgegrenzte Formen, um Ablenkungen zu vermeiden und Kontemplation zu fördern. Die Reinheit entsteht durch das Absehen vom Äußeren und ermöglicht erst die Wahrnehmung der reinen Wirklichkeit und Wahrheit.

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"Über das Geistige in der Kunst" von Wassily Kandinsky. Kandiskys Bruch mit der naturalistischen Tradition, Margarete Roewer

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Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Über das Geistige in der Kunst" von Wassily Kandinsky. Kandiskys Bruch mit der naturalistischen Tradition
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
ISBN13
9783640207190
Seria
Tagi
Opis
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (Katholische Theologie), Veranstaltung: Spuren des Religiösen in zeitgenössischer Literatur und Kunst, Sprache: Deutsch. Kandinskys abstrakte Malerei wird oft als bloße Ansammlung farbiger Linien oder Flächen wahrgenommen, manchmal sogar als hässlich oder sinnlos. Er sieht jedoch in der Abstraktion das Geistige und Religiöse. Für Kandinsky ist das Abstrakte das Gegenüber des Gegenständlichen und steht für eine gegenstandlose Kunst. Je mehr die organische Form zurücktritt, desto mehr tritt das Abstrakte in den Vordergrund. Obwohl er den Begriff des Abstrakten nicht konkret definiert, wird klar, dass er es als die wahre Realität betrachtet. Kunstwerke sollten nicht nur die Natur nachahmen, sondern zu den geistigen Ursachen aufsteigen. Kandinsky bricht mit der naturalistischen Tradition und setzt einen neuen Maßstab, der über das Sichtbare und Wissenschaftlich Belegbare hinausgeht. Das Abstrakte wird als Relativierung und Verschlüsselung des Gegenstandes verstanden. Für ihn beinhaltet das Abstrakte reine Formen, Farben und Flächen, was auch reine Schönheit impliziert. Er verwendet klare, unvermischte Farben und deutlich abgegrenzte Formen, um Ablenkungen zu vermeiden und Kontemplation zu fördern. Die Reinheit entsteht durch das Absehen vom Äußeren und ermöglicht erst die Wahrnehmung der reinen Wirklichkeit und Wahrheit.