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Die Karolingerzeit in Pannonien

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Der vorliegende Band behandelt eine wenig bekannte Periode des Karpatenbeckens: die östliche Expansion des Karolingerreiches zwischen dem Untergang des Awarenkhaganats und der Entstehung des ungarischen Fürstentums. Pannonia, die neue östliche Provinz, umfasste den Großteil Transdanubiens und des Save-Drau-Zwischenstromlandes, wo ab der Mitte des 9. Jahrhunderts kleinere Grafschaften entstanden. Die bekannteste war die Grafschaft in Unterpannonien mit dem Zentrum Mosaburg, die von Priwina und seinem Sohn Chezil ab den 840er Jahren in Zalavár-Vársziget ausgebaut wurde. Zwischen 840 und 870 wurden in Unterpannonien bis zu 30 Kirchen errichtet, von denen fünf heute archäologisch identifiziert sind. Konstantin (Kyrill) und sein Bruder Method, der zum Erzbischof Pannoniens ernannt wurde, waren kurzzeitig in Mosaburg tätig. Ende der 880er Jahre stand hier eine Königspfalz Arnolfs von Kärnten, der die Siedlung 896 Herzog Braslav überließ, der sie mit einer starken Wallkonstruktion umgab. Dank über 70 Jahren Ausgrabungen haben wir heute ein zuverlässiges Bild der Siedlungsgeschichte, der Bau- und Kunstdenkmäler sowie der gesellschaftlichen Hierarchie und ethnischen Zusammensetzung der Mosaburger Grafschaft.

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Die Karolingerzeit in Pannonien, Béla Miklós Szöke

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Karolingerzeit in Pannonien
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
512
ISBN13
9783795436247
Seria
Opis
Der vorliegende Band behandelt eine wenig bekannte Periode des Karpatenbeckens: die östliche Expansion des Karolingerreiches zwischen dem Untergang des Awarenkhaganats und der Entstehung des ungarischen Fürstentums. Pannonia, die neue östliche Provinz, umfasste den Großteil Transdanubiens und des Save-Drau-Zwischenstromlandes, wo ab der Mitte des 9. Jahrhunderts kleinere Grafschaften entstanden. Die bekannteste war die Grafschaft in Unterpannonien mit dem Zentrum Mosaburg, die von Priwina und seinem Sohn Chezil ab den 840er Jahren in Zalavár-Vársziget ausgebaut wurde. Zwischen 840 und 870 wurden in Unterpannonien bis zu 30 Kirchen errichtet, von denen fünf heute archäologisch identifiziert sind. Konstantin (Kyrill) und sein Bruder Method, der zum Erzbischof Pannoniens ernannt wurde, waren kurzzeitig in Mosaburg tätig. Ende der 880er Jahre stand hier eine Königspfalz Arnolfs von Kärnten, der die Siedlung 896 Herzog Braslav überließ, der sie mit einer starken Wallkonstruktion umgab. Dank über 70 Jahren Ausgrabungen haben wir heute ein zuverlässiges Bild der Siedlungsgeschichte, der Bau- und Kunstdenkmäler sowie der gesellschaftlichen Hierarchie und ethnischen Zusammensetzung der Mosaburger Grafschaft.