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Was muss ich tun? oder Wer darf ich sein?

Warum ein religiöses Leben der Kitt ist, der uns zusammen hält

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  • 114 stron
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Eines der Grundbedürfnisse eines jeden Menschen ist der Wunsch nach Bindung, auch zu einer Religion. Diese spielt oft eine entscheidende Rolle in unserem Leben, sowohl positiv als auch negativ. Ich bin überzeugt, dass Religion und die damit verbundene Aufforderung zur Bindung an andere das Leben bereichern. Religiöses Leben ist schön, weil Gemeinschaft mit Gleichgesinnten Freude bringt, Geborgenheit in einer Wertegemeinschaft geboten wird und das Dasein für andere, trotz Hass und Missgunst, erfüllend ist. Der Glaube an eine Kraft, die uns gewollt hat, ist tröstlich. Liebe und Nächstenliebe sind essenziell, und Hoffnung hilft, über alles Bedrückende hinwegzusehen. Viele Menschen sprechen nicht mehr von Gott, da der Glaube verloren ging, doch jeder spürt das Bedürfnis nach Liebe und erkennt, wenn ihm davon zu wenig zuteilwird. Eugen Drewermann hat die Religion neu interpretiert, indem er Theologie mit Psychoanalyse verbindet. Er zeigt auf, wie oft wir uns wichtiger machen, als wir sind, und thematisiert die Angst vor der Sinnlosigkeit des Lebens. Die entscheidende Frage ist nicht: "Was muss ich tun?", sondern: "Wer darf ich sein?" Diese Frage bleibt aktuell, ähnlich wie zur Zeit Luthers vor 500 Jahren.

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Was muss ich tun? oder Wer darf ich sein?, Dr. Hans Erich Müller

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Was muss ich tun? oder Wer darf ich sein?
Podtytuł
Warum ein religiöses Leben der Kitt ist, der uns zusammen hält
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
114
ISBN13
9783962294823
Seria
Tagi
Opis
Eines der Grundbedürfnisse eines jeden Menschen ist der Wunsch nach Bindung, auch zu einer Religion. Diese spielt oft eine entscheidende Rolle in unserem Leben, sowohl positiv als auch negativ. Ich bin überzeugt, dass Religion und die damit verbundene Aufforderung zur Bindung an andere das Leben bereichern. Religiöses Leben ist schön, weil Gemeinschaft mit Gleichgesinnten Freude bringt, Geborgenheit in einer Wertegemeinschaft geboten wird und das Dasein für andere, trotz Hass und Missgunst, erfüllend ist. Der Glaube an eine Kraft, die uns gewollt hat, ist tröstlich. Liebe und Nächstenliebe sind essenziell, und Hoffnung hilft, über alles Bedrückende hinwegzusehen. Viele Menschen sprechen nicht mehr von Gott, da der Glaube verloren ging, doch jeder spürt das Bedürfnis nach Liebe und erkennt, wenn ihm davon zu wenig zuteilwird. Eugen Drewermann hat die Religion neu interpretiert, indem er Theologie mit Psychoanalyse verbindet. Er zeigt auf, wie oft wir uns wichtiger machen, als wir sind, und thematisiert die Angst vor der Sinnlosigkeit des Lebens. Die entscheidende Frage ist nicht: "Was muss ich tun?", sondern: "Wer darf ich sein?" Diese Frage bleibt aktuell, ähnlich wie zur Zeit Luthers vor 500 Jahren.