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Gütekriterien qualitativer Sekundäranalysen

Eine Transferability-Strategie zum Nachweis schulischer Reorganisationsmuster

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Die Wiederverwendung komplexen Datenmaterials rückt auch im qualitativen Paradigma in den Fokus. Qualitative Sekundäranalysen wie die DaproRe-Studie sind aufgrund des festgelegten Samplings vom Kontextwissen aus den Primärstudien abhängig, das den Geltungsbereich der sekundäranalytischen Ergebnisse abbildet. Wie die Validität einer daraus resultierenden Theorie untersucht bzw. nachvollziehbar gemacht werden kann, stellt eine methodologische Frage von Gütekriterien dar. Die geringe Verbreitung dieses Forschungsdesigns spiegelt sich auch in der fehlenden Berücksichtigung in den Vorschlägen für qualitative Gütekriterien wider. Einen Ansatzpunkt bietet das Konzept der transferability von Lincoln & Guba (1985), die argumentieren, dass Ergebnisse auf möglichst kongruente Kontexte übertragbar sind. Unter Einbezug kongruenter sowie konträrer Kontexte wurde dieses Konzept zu einer Transferability-Strategie weiterentwickelt. Als theoretisches Ablaufmodell ermöglicht sie die Untersuchung der Reichweite von sekundäranalytischen Ergebnissen und kann somit dazu beitragen, die Güte von Sekundäranalysen nachvollziehbar zu machen. Inhaltsverzeichnis Einleitung.- Ausgangsstudie DFG-Projekt DaproRe.- Methodologischer Rahmen.- Transferability-Strategie als Gütekriterium qualitativer Sekundäranalysen.-Ergebnisse der Transferability-Strategie.- Diskussion.- Fazit

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Gütekriterien qualitativer Sekundäranalysen, Anne Gisske

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gütekriterien qualitativer Sekundäranalysen
Podtytuł
Eine Transferability-Strategie zum Nachweis schulischer Reorganisationsmuster
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
264
ISBN13
9783658344696
Seria
Opis
Die Wiederverwendung komplexen Datenmaterials rückt auch im qualitativen Paradigma in den Fokus. Qualitative Sekundäranalysen wie die DaproRe-Studie sind aufgrund des festgelegten Samplings vom Kontextwissen aus den Primärstudien abhängig, das den Geltungsbereich der sekundäranalytischen Ergebnisse abbildet. Wie die Validität einer daraus resultierenden Theorie untersucht bzw. nachvollziehbar gemacht werden kann, stellt eine methodologische Frage von Gütekriterien dar. Die geringe Verbreitung dieses Forschungsdesigns spiegelt sich auch in der fehlenden Berücksichtigung in den Vorschlägen für qualitative Gütekriterien wider. Einen Ansatzpunkt bietet das Konzept der transferability von Lincoln & Guba (1985), die argumentieren, dass Ergebnisse auf möglichst kongruente Kontexte übertragbar sind. Unter Einbezug kongruenter sowie konträrer Kontexte wurde dieses Konzept zu einer Transferability-Strategie weiterentwickelt. Als theoretisches Ablaufmodell ermöglicht sie die Untersuchung der Reichweite von sekundäranalytischen Ergebnissen und kann somit dazu beitragen, die Güte von Sekundäranalysen nachvollziehbar zu machen. Inhaltsverzeichnis Einleitung.- Ausgangsstudie DFG-Projekt DaproRe.- Methodologischer Rahmen.- Transferability-Strategie als Gütekriterium qualitativer Sekundäranalysen.-Ergebnisse der Transferability-Strategie.- Diskussion.- Fazit