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Krise Subjekt Literarische Form

Dissonanz erzählen im Werk von Terézia Mora, Reinhard Jirgl und Peter Wawerzinek

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Der spätmoderne Mensch befindet sich in einer Identitätskrise. Frei im Hinblick auf die individuelle Lebensgestaltung ist er zugleich losgelöst von alten Sicherheiten und Bindungen an Klasse, Religion und Nation. Vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer und kultureller Krisen erscheint Identitätsbildung heute als situatives, ständig neu zu entwerfendes und dabei höchst ambivalentes Projekt. Welches Potenzial entfaltet das literarische Erzählen in diesem Kontext? Terézia Mora, Reinhard Jirgl und Peter Wawerzinek modellieren in ihren Werken Szenarien der Identitätsarbeit. Die Krise des Subjekts führt bei ihnen zu einem neuen Nachdenken über Lebens- und Romanformen. Sie versinnbildlichen den Kernkonflikt von Text und Figur in charakteristischen Leerstellen, die das Ringen der Romane um die Selbstbilder von Protagonistinnen und Protagonisten sowie gleichzeitig um Form und Gattung spiegeln. So werden die literarischen Texte als komplexe Wahrnehmungsräume für die Leserinnen und Leser selbst zu einer Identitätserfahrung. Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)

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Krise Subjekt Literarische Form, Simon Scharf

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Krise Subjekt Literarische Form
Podtytuł
Dissonanz erzählen im Werk von Terézia Mora, Reinhard Jirgl und Peter Wawerzinek
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
592
ISBN13
9783732906963
Seria
Opis
Der spätmoderne Mensch befindet sich in einer Identitätskrise. Frei im Hinblick auf die individuelle Lebensgestaltung ist er zugleich losgelöst von alten Sicherheiten und Bindungen an Klasse, Religion und Nation. Vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer und kultureller Krisen erscheint Identitätsbildung heute als situatives, ständig neu zu entwerfendes und dabei höchst ambivalentes Projekt. Welches Potenzial entfaltet das literarische Erzählen in diesem Kontext? Terézia Mora, Reinhard Jirgl und Peter Wawerzinek modellieren in ihren Werken Szenarien der Identitätsarbeit. Die Krise des Subjekts führt bei ihnen zu einem neuen Nachdenken über Lebens- und Romanformen. Sie versinnbildlichen den Kernkonflikt von Text und Figur in charakteristischen Leerstellen, die das Ringen der Romane um die Selbstbilder von Protagonistinnen und Protagonisten sowie gleichzeitig um Form und Gattung spiegeln. So werden die literarischen Texte als komplexe Wahrnehmungsräume für die Leserinnen und Leser selbst zu einer Identitätserfahrung. Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)