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Im Bann der Konjunktur

Entstehung und Institutionalisierung der Konjunkturbeobachtung in der Schweiz, 1932-1980

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Konjunkturbeobachtung: eine Streitpraxis Konjunkturdiagnosen und -prognosen erwecken den Eindruck, dass sich der Zustand und die künftige Entwicklung einer Volkswirtschaft objektiv bestimmen lassen. Tatsächlich aber werden Wirtschaftskrisen kaum je vorausgesehen und eine Einigkeit über die Wechsellagen der Wirtschaft, ihre Ursachen und ihren Verlauf herrscht - bestenfalls - nachträglich. Warum also existieren Konjunkturprognosen? Die Geschichte der Schweizer Konjunkturbeobachtung zeigt, dass die Bestimmung der Wirtschaftslage nicht primär den Zweck verfolgte, die Zukunft vorauszusagen. Vielmehr strebte sie eine Objektivierung der Konjunkturmeinung an. Im Wesentlichen bildete die Konjunkturbeobachtung aber eine Streitpraxis, bei welcher Wissenschaft, Politik und der Staat um die Deutungshoheit über die wirtschaftlichen Verhältnisse und ihre Handhabe rangen.

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Im Bann der Konjunktur, Marion Ronca

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Im Bann der Konjunktur
Podtytuł
Entstehung und Institutionalisierung der Konjunkturbeobachtung in der Schweiz, 1932-1980
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
304
ISBN13
9783796550522
Seria
Tagi
Opis
Konjunkturbeobachtung: eine Streitpraxis Konjunkturdiagnosen und -prognosen erwecken den Eindruck, dass sich der Zustand und die künftige Entwicklung einer Volkswirtschaft objektiv bestimmen lassen. Tatsächlich aber werden Wirtschaftskrisen kaum je vorausgesehen und eine Einigkeit über die Wechsellagen der Wirtschaft, ihre Ursachen und ihren Verlauf herrscht - bestenfalls - nachträglich. Warum also existieren Konjunkturprognosen? Die Geschichte der Schweizer Konjunkturbeobachtung zeigt, dass die Bestimmung der Wirtschaftslage nicht primär den Zweck verfolgte, die Zukunft vorauszusagen. Vielmehr strebte sie eine Objektivierung der Konjunkturmeinung an. Im Wesentlichen bildete die Konjunkturbeobachtung aber eine Streitpraxis, bei welcher Wissenschaft, Politik und der Staat um die Deutungshoheit über die wirtschaftlichen Verhältnisse und ihre Handhabe rangen.