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Der Manierismus und seine Wiederentdeckung im Theater der Gegenwart

Eine Gegenüberstellung manieristischer Kunst des 16. Jahrhunderts mit dem heutigen modernen Theater anhand ausgewählter Beispiele in Bezug auf die Bühnenbildnerin Anna Viebrock

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Die Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 untersucht den Manierismus, ein oft missverstandenes Kunstphänomen, das seit seiner Entstehung als Verfallserscheinung der klassischen Renaissancekunst abgewertet wurde. Der Autor beschreibt, wie er ursprünglich mit dem Begriff konfrontiert wurde und seine eigene Unkenntnis dazu führte, dass er sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzte. Er stellt fest, dass der Manierismus häufig mit dem Begriff „Manier“ verwechselt wird, obwohl es sich um unterschiedliche Konzepte handelt. Während der Manierismus ein kunsthistorischer Begriff ist, beziehen sich die Begriffe „Manier“ oder „Manieriertheit“ auf kunstkritische Qualitätsmerkmale. Im Verlauf seiner Recherchen wird deutlich, dass der Manierismus vielen kunstinteressierten Menschen weniger geläufig ist als die Renaissance. Eine entscheidende Inspiration für seine Arbeit fand der Autor in einem Interview zwischen Bettina Masuch und der Bühnenbildnerin Anna Viebrock, in dem Viebrock den Einfluss des Manierismus auf ihre eigene Kunst reflektiert. Sie spricht über die Verwendung von konstruierten Widersprüchen und Effekten, die auch im Manierismus zu finden sind. Besonders beeindruckt ist der Autor von Pontormo, dessen verzerrte Darstellungen des Körpers eine faszinierende Obsession widerspiegeln. Die Auseinandersetzung mit dem Manierismus in der zeitgenössischen Kunst, wie sie bei Viebrock zu finden ist, überrascht und regt zur weiteren Betrach

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Der Manierismus und seine Wiederentdeckung im Theater der Gegenwart, Grit Biermann

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Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Manierismus und seine Wiederentdeckung im Theater der Gegenwart
Podtytuł
Eine Gegenüberstellung manieristischer Kunst des 16. Jahrhunderts mit dem heutigen modernen Theater anhand ausgewählter Beispiele in Bezug auf die Bühnenbildnerin Anna Viebrock
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
52
ISBN13
9783640259069
Seria
Tagi
Teatr
Opis
Die Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 untersucht den Manierismus, ein oft missverstandenes Kunstphänomen, das seit seiner Entstehung als Verfallserscheinung der klassischen Renaissancekunst abgewertet wurde. Der Autor beschreibt, wie er ursprünglich mit dem Begriff konfrontiert wurde und seine eigene Unkenntnis dazu führte, dass er sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzte. Er stellt fest, dass der Manierismus häufig mit dem Begriff „Manier“ verwechselt wird, obwohl es sich um unterschiedliche Konzepte handelt. Während der Manierismus ein kunsthistorischer Begriff ist, beziehen sich die Begriffe „Manier“ oder „Manieriertheit“ auf kunstkritische Qualitätsmerkmale. Im Verlauf seiner Recherchen wird deutlich, dass der Manierismus vielen kunstinteressierten Menschen weniger geläufig ist als die Renaissance. Eine entscheidende Inspiration für seine Arbeit fand der Autor in einem Interview zwischen Bettina Masuch und der Bühnenbildnerin Anna Viebrock, in dem Viebrock den Einfluss des Manierismus auf ihre eigene Kunst reflektiert. Sie spricht über die Verwendung von konstruierten Widersprüchen und Effekten, die auch im Manierismus zu finden sind. Besonders beeindruckt ist der Autor von Pontormo, dessen verzerrte Darstellungen des Körpers eine faszinierende Obsession widerspiegeln. Die Auseinandersetzung mit dem Manierismus in der zeitgenössischen Kunst, wie sie bei Viebrock zu finden ist, überrascht und regt zur weiteren Betrach