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Über den Umgang mit Geisteskranken

Die Entwicklung der psychiatrischen Therapie vom moralischen Regime in England und Frankreich zu den psychischen Curmethoden in Deutschland

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In den letzten Jahrzehnten wurde viel über die Verbesserung der Irrenanstalten gesprochen, doch es ist erschütternd, dass es in Deutschland noch Orte gibt, an denen seelenkranke Menschen wie wilde Tiere behandelt werden. Christian August Fürchtegott Hayner, Direktor der Anstalt Waldheim in Sachsen, eröffnet seine Schrift mit der Feststellung, dass solche Einrichtungen auf seiner Reise durch Deutschland entdeckt wurden. Er fordert, diese „Denkmäler des Unsinns und der Barbarei“ an den Pranger zu stellen. Geschrieben im Jahr 1817, als bedeutende Persönlichkeiten der Psychiatrie wie Pinel und Reil lebten, bietet das Werk einen historischen Einblick in die damalige Behandlung von Geisteskranken. Es beleuchtet die Entwicklung der klinischen Irrenheilkunde bis 1800, die Rolle psychiatrischer Institutionen und die Ansätze des moralischen Managements. Der Text enthält auch einen Überblick über die Ideen von Foucault und die Entwicklung der Psychiatrie nach Pinel und Reil. Zudem werden verschiedene Kurmethoden und die soziale Dimension der Psychiatrie thematisiert. Die Schrift ist nicht nur ein historisches Dokument, sondern auch ein eindringlicher Appell zur Reform der psychiatrischen Versorgung.

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Über den Umgang mit Geisteskranken, M. Schrenk

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Über den Umgang mit Geisteskranken
Podtytuł
Die Entwicklung der psychiatrischen Therapie vom moralischen Regime in England und Frankreich zu den psychischen Curmethoden in Deutschland
Język
niemiecki
Autorzy
M. Schrenk
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
212
ISBN13
9783642807480
Seria
Opis
In den letzten Jahrzehnten wurde viel über die Verbesserung der Irrenanstalten gesprochen, doch es ist erschütternd, dass es in Deutschland noch Orte gibt, an denen seelenkranke Menschen wie wilde Tiere behandelt werden. Christian August Fürchtegott Hayner, Direktor der Anstalt Waldheim in Sachsen, eröffnet seine Schrift mit der Feststellung, dass solche Einrichtungen auf seiner Reise durch Deutschland entdeckt wurden. Er fordert, diese „Denkmäler des Unsinns und der Barbarei“ an den Pranger zu stellen. Geschrieben im Jahr 1817, als bedeutende Persönlichkeiten der Psychiatrie wie Pinel und Reil lebten, bietet das Werk einen historischen Einblick in die damalige Behandlung von Geisteskranken. Es beleuchtet die Entwicklung der klinischen Irrenheilkunde bis 1800, die Rolle psychiatrischer Institutionen und die Ansätze des moralischen Managements. Der Text enthält auch einen Überblick über die Ideen von Foucault und die Entwicklung der Psychiatrie nach Pinel und Reil. Zudem werden verschiedene Kurmethoden und die soziale Dimension der Psychiatrie thematisiert. Die Schrift ist nicht nur ein historisches Dokument, sondern auch ein eindringlicher Appell zur Reform der psychiatrischen Versorgung.