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Die Verletzung der Unterhaltspflicht gemäß § 170 I StGB.

Legitimationsprobleme der Strafbarkeit im Kontext von Zivilrechtsakzessorietät, Vorfragenkompetenz und problematischen Rechtsfolgen - zugleich ein Beitrag zur Verwertbarkeit von Steuerdaten.

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Die Arbeit untersucht die Bindungswirkung zivilgerichtlicher Status- und Unterhaltsentscheidungen im Strafprozess sowie die damit verbundenen strafrechtlichen Konsequenzen im Kontext des durch § 170 I StGB geschützten Rechtsguts. Ein Schwerpunkt liegt auf der Ermittlung der Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners, wobei eine zukünftige Nutzung von Steuerdaten vorgeschlagen wird. Es werden grundlegende Fragen zur strafbaren Verletzung der Unterhaltspflicht behandelt, wobei das notwendige Lebensbedürfnis des Unterhaltsberechtigten als legitimes Rechtsgut anerkannt wird. Im Gegensatz zu Statusentscheidungen haben familiengerichtliche Urteile über die Höhe und das Ob der Unterhaltspflicht im Strafverfahren keine Bindungswirkung. Ermittlungsbehörden und Strafgerichte sind daher gefordert, die Unterhaltspflicht eigenständig zu ermitteln. Um dies zu ermöglichen, wird ein erweiterter Zugriff auf Steuerdaten der Unterhaltspflichtverletzer gefordert, ergänzt durch die bereits bestehenden Ermittlungsinstrumente, einschließlich des Zugriffs auf Sozialdaten. Die verfassungsrechtliche Legitimierung dieser Maßnahmen wird umfassend erörtert. Die Arbeit gliedert sich in eine Einführung, einen Hauptteil mit den zentralen Themen und einem Fazit, ergänzt durch ein Literaturverzeichnis und ein Stichwortverzeichnis.

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Die Verletzung der Unterhaltspflicht gemäß § 170 I StGB., Lara Höhne

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Rok wydania
2024
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(miękka)
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Tytuł
Die Verletzung der Unterhaltspflicht gemäß § 170 I StGB.
Podtytuł
Legitimationsprobleme der Strafbarkeit im Kontext von Zivilrechtsakzessorietät, Vorfragenkompetenz und problematischen Rechtsfolgen - zugleich ein Beitrag zur Verwertbarkeit von Steuerdaten.
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
173
ISBN13
9783428190607
Seria
Opis
Die Arbeit untersucht die Bindungswirkung zivilgerichtlicher Status- und Unterhaltsentscheidungen im Strafprozess sowie die damit verbundenen strafrechtlichen Konsequenzen im Kontext des durch § 170 I StGB geschützten Rechtsguts. Ein Schwerpunkt liegt auf der Ermittlung der Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners, wobei eine zukünftige Nutzung von Steuerdaten vorgeschlagen wird. Es werden grundlegende Fragen zur strafbaren Verletzung der Unterhaltspflicht behandelt, wobei das notwendige Lebensbedürfnis des Unterhaltsberechtigten als legitimes Rechtsgut anerkannt wird. Im Gegensatz zu Statusentscheidungen haben familiengerichtliche Urteile über die Höhe und das Ob der Unterhaltspflicht im Strafverfahren keine Bindungswirkung. Ermittlungsbehörden und Strafgerichte sind daher gefordert, die Unterhaltspflicht eigenständig zu ermitteln. Um dies zu ermöglichen, wird ein erweiterter Zugriff auf Steuerdaten der Unterhaltspflichtverletzer gefordert, ergänzt durch die bereits bestehenden Ermittlungsinstrumente, einschließlich des Zugriffs auf Sozialdaten. Die verfassungsrechtliche Legitimierung dieser Maßnahmen wird umfassend erörtert. Die Arbeit gliedert sich in eine Einführung, einen Hauptteil mit den zentralen Themen und einem Fazit, ergänzt durch ein Literaturverzeichnis und ein Stichwortverzeichnis.