Bookbot

Zwangsarbeit im Gesundheitswesen. Historische und ethische Probleme am Beispiel Niedersachsen (1939-1945)

Historische und ethische Probleme am Beispiel Niedersachsen (1939-1945)

Więcej o książce

Medizinisches Handeln im Nationalsozialismus zeigt im Kontext von Zwangsarbeit einen spezifischen Doppelcharakter: Ausländer mussten Zwangsarbeit im Gesundheitswesen leisten, während der Zugang zu medizinischer Versorgung für Zwangsarbeitende systematisch eingeschränkt war. Die Volkskörper-Ideologie und NS-Rassenhierarchie prägten medizinisches Handeln, während gleichzeitig ein Interesse an der Ausbeutung ausländischer Arbeitskraft bestand. Die Studie bietet einen Überblick über das Ausmaß und die Art von Zwangsarbeit in medizinischen Einrichtungen in Südniedersachsen. Statistische Auswertungen und Tiefenanalysen von Krankenkassendaten beleuchten die gesundheitliche Situation der Zwangsarbeitenden und zeigen, wie rassistische Vorgaben den Zugang zur Gesundheitsversorgung bestimmten. Auswertungen der stationären Versorgung bestätigen diese Befunde anhand der Häufigkeiten, Verläufe und Relationen von Krankheiten bei Zwangsarbeitenden. Biographische Zeugnisse bringen die subjektive Perspektive der Betroffenen in die Analyse ein und erweitern die Ergebnisse. In beiden Funktionen des Gesundheitswesens blieben Zwangsarbeitende in Abstufungen im Objektstatus. Einzelne Aspekte des historischen Befundes sind auch in der gegenwärtigen medizinischen Praxis in Bezug auf besonders gefährdete Migrantengruppen relevant.

Zakup książki

Zwangsarbeit im Gesundheitswesen. Historische und ethische Probleme am Beispiel Niedersachsen (1939-1945), Günther Siedbürger

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Zwangsarbeit im Gesundheitswesen. Historische und ethische Probleme am Beispiel Niedersachsen (1939-1945)
Podtytuł
Historische und ethische Probleme am Beispiel Niedersachsen (1939-1945)
Język
niemiecki
Wydawca
Cuvillier
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
364
ISBN13
9783736976078
Seria
Opis
Medizinisches Handeln im Nationalsozialismus zeigt im Kontext von Zwangsarbeit einen spezifischen Doppelcharakter: Ausländer mussten Zwangsarbeit im Gesundheitswesen leisten, während der Zugang zu medizinischer Versorgung für Zwangsarbeitende systematisch eingeschränkt war. Die Volkskörper-Ideologie und NS-Rassenhierarchie prägten medizinisches Handeln, während gleichzeitig ein Interesse an der Ausbeutung ausländischer Arbeitskraft bestand. Die Studie bietet einen Überblick über das Ausmaß und die Art von Zwangsarbeit in medizinischen Einrichtungen in Südniedersachsen. Statistische Auswertungen und Tiefenanalysen von Krankenkassendaten beleuchten die gesundheitliche Situation der Zwangsarbeitenden und zeigen, wie rassistische Vorgaben den Zugang zur Gesundheitsversorgung bestimmten. Auswertungen der stationären Versorgung bestätigen diese Befunde anhand der Häufigkeiten, Verläufe und Relationen von Krankheiten bei Zwangsarbeitenden. Biographische Zeugnisse bringen die subjektive Perspektive der Betroffenen in die Analyse ein und erweitern die Ergebnisse. In beiden Funktionen des Gesundheitswesens blieben Zwangsarbeitende in Abstufungen im Objektstatus. Einzelne Aspekte des historischen Befundes sind auch in der gegenwärtigen medizinischen Praxis in Bezug auf besonders gefährdete Migrantengruppen relevant.