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Die Hirse, ihre in Deutschland in Betracht kommenden Arten, deren Anbau, Verwendung und Verarbeitung

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Die Hirse ist ein sehr mineralstoffreiches Getreide. In Hirse sind Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und im Vergleich zu anderen Getreiden besonders viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B6 enthalten. Im Altertum und Mittelalter zählten die unterschiedlichen Hirsearten zum meistangebauten Getreide. Durch Ausgrabungen in Mittel- und Norddeutschland ist ebenso der Hirseanbau in der vorrömischen Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit) sowie der römischen Zeit (1.-3. Jahrhundert n. Chr.) belegt. In der frühen Neuzeit wurden sie in Europa durch die Einfuhr von Kartoffel und Mais fast völlig verdrängt. Hirse ist eigentlich eine Sammelbezeichnung für kleinfrüchtiges Spelzgetreide mit 10-12 Gattungen. Sie gehören zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Der früher auch männlich gebrauchte Name Hirse stammt aus dem Altgermanischen (ahd. hirsa neben hirsi und hirso) und ist von einem indogermanischen Wort für "Sättigung, Nährung, Nahrhaftigkeit" abgeleitet (vgl. die römische Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit Ceres). Hirse diente bereits vor 8000 Jahren dazu, ungesäuertes Fladenbrot herzustellen. Die Rispenhirse oder Echte Hirse (Panicum miliaceum) wurde früher auch in Europa als Nahrungsmittel angebaut. (Wiki) Der vorliegende Band ist mit 15 S/W Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1917.

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Die Hirse, ihre in Deutschland in Betracht kommenden Arten, deren Anbau, Verwendung und Verarbeitung, George Junge

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Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Hirse, ihre in Deutschland in Betracht kommenden Arten, deren Anbau, Verwendung und Verarbeitung
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
76
ISBN13
9783961691944
Seria
Tagi
Opis
Die Hirse ist ein sehr mineralstoffreiches Getreide. In Hirse sind Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und im Vergleich zu anderen Getreiden besonders viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B6 enthalten. Im Altertum und Mittelalter zählten die unterschiedlichen Hirsearten zum meistangebauten Getreide. Durch Ausgrabungen in Mittel- und Norddeutschland ist ebenso der Hirseanbau in der vorrömischen Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit) sowie der römischen Zeit (1.-3. Jahrhundert n. Chr.) belegt. In der frühen Neuzeit wurden sie in Europa durch die Einfuhr von Kartoffel und Mais fast völlig verdrängt. Hirse ist eigentlich eine Sammelbezeichnung für kleinfrüchtiges Spelzgetreide mit 10-12 Gattungen. Sie gehören zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Der früher auch männlich gebrauchte Name Hirse stammt aus dem Altgermanischen (ahd. hirsa neben hirsi und hirso) und ist von einem indogermanischen Wort für "Sättigung, Nährung, Nahrhaftigkeit" abgeleitet (vgl. die römische Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit Ceres). Hirse diente bereits vor 8000 Jahren dazu, ungesäuertes Fladenbrot herzustellen. Die Rispenhirse oder Echte Hirse (Panicum miliaceum) wurde früher auch in Europa als Nahrungsmittel angebaut. (Wiki) Der vorliegende Band ist mit 15 S/W Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1917.