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Pränataldiagnostik.

Rechtliche Analyse, Kritik und Reform des § 15 GenDG.

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  • 265 stron
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§ 15 GenDG regelt die Zulässigkeit vorgeburtlicher genetischer Untersuchungen. Diese Arbeit untersucht, ob der Gesetzgeber seinen Schutzpflichten gegenüber dem ungeborenen Leben nachkommt und einen angemessenen Ausgleich zu den Grundrechten der Schwangeren schafft. Der Fokus liegt auf den Rechten auf Nichtwissen und reproduktive Selbstbestimmung sowie der Verfassungsmäßigkeit der Gendiagnostikkommission, und es wird ein Reformvorschlag präsentiert. Der medizinisch-technologische Fortschritt hat die Schwangerenvorsorge revolutioniert, und mit § 15 GenDG wurde die pränataldiagnostische Kontrolle gesetzlich geregelt. Dennoch gibt es zahlreiche Kritikpunkte: die schwer umsetzbaren Aufklärungs- und Beratungspflichten, die Regelung zu spätmanifestierenden Krankheiten und die Einsetzung der Gendiagnostik-Kommission. Die Arbeit zeigt, dass der Ungeborenenschutz zwar gewährleistet ist, jedoch ungerechtfertigte Eingriffe in die Grundrechte der Schwangeren erfolgen. Auch die Expertenkommission zur Konkretisierung der Voraussetzungen von § 15 Abs. 1 S. 1 GenDG ist verfassungsrechtlich problematisch. Abschließend wird ein rechtspolitischer Vorschlag zur Novellierung des § 15 GenDG präsentiert.

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Pränataldiagnostik., Paulina Svensson

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Pränataldiagnostik.
Podtytuł
Rechtliche Analyse, Kritik und Reform des § 15 GenDG.
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
265
ISBN13
9783428188925
Seria
Opis
§ 15 GenDG regelt die Zulässigkeit vorgeburtlicher genetischer Untersuchungen. Diese Arbeit untersucht, ob der Gesetzgeber seinen Schutzpflichten gegenüber dem ungeborenen Leben nachkommt und einen angemessenen Ausgleich zu den Grundrechten der Schwangeren schafft. Der Fokus liegt auf den Rechten auf Nichtwissen und reproduktive Selbstbestimmung sowie der Verfassungsmäßigkeit der Gendiagnostikkommission, und es wird ein Reformvorschlag präsentiert. Der medizinisch-technologische Fortschritt hat die Schwangerenvorsorge revolutioniert, und mit § 15 GenDG wurde die pränataldiagnostische Kontrolle gesetzlich geregelt. Dennoch gibt es zahlreiche Kritikpunkte: die schwer umsetzbaren Aufklärungs- und Beratungspflichten, die Regelung zu spätmanifestierenden Krankheiten und die Einsetzung der Gendiagnostik-Kommission. Die Arbeit zeigt, dass der Ungeborenenschutz zwar gewährleistet ist, jedoch ungerechtfertigte Eingriffe in die Grundrechte der Schwangeren erfolgen. Auch die Expertenkommission zur Konkretisierung der Voraussetzungen von § 15 Abs. 1 S. 1 GenDG ist verfassungsrechtlich problematisch. Abschließend wird ein rechtspolitischer Vorschlag zur Novellierung des § 15 GenDG präsentiert.