Bookbot

Die dritte Generation der Shoah-Literatur

Eine poetologische Definition am Beispiel deutscher und US-amerikanischer Texte. Dissertationsschrift

Więcej o książce

Der Generationenbegriff hat sich in der literaturwissenschaftlichen Shoah-Forschung als Analysekategorie etabliert. Seit der Jahrhundertwende rückt vor allem die sogenannte dritte Generation in den Fokus der Aufmerksamkeit, die in dieser Studie unabhängig von Geburtsjahrgängen oder familiärer Abstammung der Autor:innen als Gruppe literarischer Werke über die Shoah und ihre Nachwirkungen umgedeutet, allein aus textuellen Kriterien abgeleitet sowie durch die exemplarische Analyse deutscher und US-amerikanischer Erzählungen konkretisiert wird. Die komparatistisch angelegte Untersuchung zeigt auf, wie die Texte der so definierten dritten Generation die mediale Vermitteltheit sowie (Un-)Möglichkeit einer authentischen Rekonstruktion der traumatischen Shoah-Vergangenheit selbstreflexiv problematisieren und dabei verhandeln, wie sich die historischen Ereignisse auch ohne Zeugen und trotz zunehmender zeitlicher Distanz vergegenwärtigen lassen.

Zakup książki

Die dritte Generation der Shoah-Literatur, Gregor J. Rehmer

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Die dritte Generation der Shoah-Literatur
Podtytuł
Eine poetologische Definition am Beispiel deutscher und US-amerikanischer Texte. Dissertationsschrift
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
479
ISBN13
9783825348595
Seria
Opis
Der Generationenbegriff hat sich in der literaturwissenschaftlichen Shoah-Forschung als Analysekategorie etabliert. Seit der Jahrhundertwende rückt vor allem die sogenannte dritte Generation in den Fokus der Aufmerksamkeit, die in dieser Studie unabhängig von Geburtsjahrgängen oder familiärer Abstammung der Autor:innen als Gruppe literarischer Werke über die Shoah und ihre Nachwirkungen umgedeutet, allein aus textuellen Kriterien abgeleitet sowie durch die exemplarische Analyse deutscher und US-amerikanischer Erzählungen konkretisiert wird. Die komparatistisch angelegte Untersuchung zeigt auf, wie die Texte der so definierten dritten Generation die mediale Vermitteltheit sowie (Un-)Möglichkeit einer authentischen Rekonstruktion der traumatischen Shoah-Vergangenheit selbstreflexiv problematisieren und dabei verhandeln, wie sich die historischen Ereignisse auch ohne Zeugen und trotz zunehmender zeitlicher Distanz vergegenwärtigen lassen.