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Landesjustiz und NS-Vergangenheit

Justizbilder und Verwaltungspraxis im bayerischen Justizministerium in der Nachkriegszeit

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  • 400 stron
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Auch im bayerischen Justizministerium arbeiteten in der Nachkriegszeit viele Juristen, die schon in der NS-Justiz tätig gewesen waren. Aus einer kulturhistorischen Perspektive rekonstruiert Ana Lena Werner die Nachkriegsgeschichte dieser bayerischen Justizverwaltung. Sie analysiert dazu die Justizbilder, also die Selbst- und Fremdbilder der Justizelite, sowohl in öffentlichen als auch in internen Zusammenhängen. Um die Verwaltungspraxis der Nachkriegszeit mit Bezug zur Personalaktenführung und zur Entnazifizierung herauszuarbeiten, führt die Autorin den Begriff der bürokratischen Biografie ein. Dieser Fokus auf Justizbilder und Verwaltungspraxis zeigt, welche zeitgenössischen Vorstellungen über Juristenbiografien im Übergang zur Demokratie und deren Stabilisierung vorherrschend waren - und wie sie den Umgang mit der NS-Vergangenheit beeinflussten. Mit ihrer Forschung liefert die Autorin neue Erkenntnisse zur Verwaltungskontinuität im 20. Jahrhundert: Sie ordnet die Besonderheiten des "Wiederaufbaus" der Landesjustizverwaltung in Bayern und die vielbesprochene These eines "Versagens der Justiz" hinsichtlich des Umgangs der bayerischen Landesjustiz mit der NS-Vergangenheit neu ein.

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Landesjustiz und NS-Vergangenheit, Ana Lena Werner

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Landesjustiz und NS-Vergangenheit
Podtytuł
Justizbilder und Verwaltungspraxis im bayerischen Justizministerium in der Nachkriegszeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
400
ISBN13
9783111390420
Seria
Opis
Auch im bayerischen Justizministerium arbeiteten in der Nachkriegszeit viele Juristen, die schon in der NS-Justiz tätig gewesen waren. Aus einer kulturhistorischen Perspektive rekonstruiert Ana Lena Werner die Nachkriegsgeschichte dieser bayerischen Justizverwaltung. Sie analysiert dazu die Justizbilder, also die Selbst- und Fremdbilder der Justizelite, sowohl in öffentlichen als auch in internen Zusammenhängen. Um die Verwaltungspraxis der Nachkriegszeit mit Bezug zur Personalaktenführung und zur Entnazifizierung herauszuarbeiten, führt die Autorin den Begriff der bürokratischen Biografie ein. Dieser Fokus auf Justizbilder und Verwaltungspraxis zeigt, welche zeitgenössischen Vorstellungen über Juristenbiografien im Übergang zur Demokratie und deren Stabilisierung vorherrschend waren - und wie sie den Umgang mit der NS-Vergangenheit beeinflussten. Mit ihrer Forschung liefert die Autorin neue Erkenntnisse zur Verwaltungskontinuität im 20. Jahrhundert: Sie ordnet die Besonderheiten des "Wiederaufbaus" der Landesjustizverwaltung in Bayern und die vielbesprochene These eines "Versagens der Justiz" hinsichtlich des Umgangs der bayerischen Landesjustiz mit der NS-Vergangenheit neu ein.