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Umstrittener Untergrund

Eine Fallstudie zu den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um Carbon Capture and Storage (2009-2012)

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  • 236 stron
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Die Autorin analysiert die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um den frühen Implementierungsversuch einer Carbon Dioxide Removal Technologie, die vom Weltklimarat als wichtig für die Eindämmung des Klimawandels anerkannt wird. Die EU nahm Carbon Capture and Storage (CCS) bereits 2009 in die politische Agenda auf. Die Arbeit untersucht die restriktive Regulierung der Kohlendioxidabscheidung und -speicherung in Deutschland, die oft als gescheitert dargestellt wird. Anstatt die (fehlende) öffentliche Akzeptanz von CCS zu erklären, beleuchtet die Arbeit die gesellschaftliche Politisierung der Technologie. Unter Verwendung von Theorien der Science and Technology Studies werden die Deutungsrahmen von Interessengruppen auf Bundesebene analysiert. Eine Inhaltsanalyse öffentlicher Dokumente von Gesellschaftsakteuren im Kontext des Gesetzgebungsverfahrens (2009-2012) zeigt die Verknüpfung von CCS mit bestehenden soziotechnischen Systemen und deren gesellschaftspolitischen Kontexten. Die qualitative Analyse behandelt ein Beispiel einer umstrittenen technologischen Intervention, das zukunftsweisend ist, da nachträgliche Methoden der CO2-Entnahme aktuell im Zusammenhang mit unvermeidbaren Restemissionen erneut diskutiert werden.

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Umstrittener Untergrund, Annabarbara Friedrich

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Umstrittener Untergrund
Podtytuł
Eine Fallstudie zu den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um Carbon Capture and Storage (2009-2012)
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
236
ISBN13
9783658393175
Seria
Opis
Die Autorin analysiert die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um den frühen Implementierungsversuch einer Carbon Dioxide Removal Technologie, die vom Weltklimarat als wichtig für die Eindämmung des Klimawandels anerkannt wird. Die EU nahm Carbon Capture and Storage (CCS) bereits 2009 in die politische Agenda auf. Die Arbeit untersucht die restriktive Regulierung der Kohlendioxidabscheidung und -speicherung in Deutschland, die oft als gescheitert dargestellt wird. Anstatt die (fehlende) öffentliche Akzeptanz von CCS zu erklären, beleuchtet die Arbeit die gesellschaftliche Politisierung der Technologie. Unter Verwendung von Theorien der Science and Technology Studies werden die Deutungsrahmen von Interessengruppen auf Bundesebene analysiert. Eine Inhaltsanalyse öffentlicher Dokumente von Gesellschaftsakteuren im Kontext des Gesetzgebungsverfahrens (2009-2012) zeigt die Verknüpfung von CCS mit bestehenden soziotechnischen Systemen und deren gesellschaftspolitischen Kontexten. Die qualitative Analyse behandelt ein Beispiel einer umstrittenen technologischen Intervention, das zukunftsweisend ist, da nachträgliche Methoden der CO2-Entnahme aktuell im Zusammenhang mit unvermeidbaren Restemissionen erneut diskutiert werden.